Carlinka

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Beschreibung des Tieres

Liebe Tierheimleute, liebe Frau Ziehe!

Ich wollte mich schon längst mal gemeldet haben, das seht ihr daran, dass die Fotos für euch schon vier Wochen alt sind. Es gibt doch Einiges zu erzählen. Mein Frauen und ich sind kurz vor Weihnachten zu meinem Herren nach Sinntal gezogen. Hier wohnen wir in einem schönen Haus und ich habe auch wieder einen tollen Garten, leider mit Zaun!!! Zum Glück darf ich auf dem Feld und den Wiesen mit Schleppleine laufen, da kann ich mich austoben und mit den Zweibeinern spielen. Die Flexileine hat Frauen wieder weggetan, da hab ich so gern gezogen, doch das fand Frauchen doof. So gehe ich recht ordentlich an der Führungsleine durch das Dorf und renne sonst mit der Schleppleine. Hier gibt es nicht soviel Wald direkt vor der Tür wie in Oberrode, also ist nichts mehr mit Rehen, Füchsen und Wildschweinen, aber ein Feldhase ist mir schon begegnet und Mäuse sind ja auch ganz interessant. Mit fast allen anderen Hunden vertrage ich mich super gut, nur mein Zaunnachbar der Dackel, der nervt. Der kommt immer angerannt und bellt mich an. Das höre ich mir natürlich nicht lange an und dann belle ich zurück und wir rennen den Zaun auf und ab, jeder auf seiner Seite. Das Frauchen vom Dackel sagt, er würde sich sonst mit allen vertragen, haha. Sie geht aber auch nicht mit ihm vor die Tür, dass wir uns mal auf der Straße beschnuppern könnten, vielleicht wäre er dann ja wirklich befriedet??? Dann  gibt es noch eine Dalmatiner – Dame, die mich schon mal gepackt hat, na der habe ich aber die Meinung gesagt und sie hat mich wieder losgelassen. Sonst sind hier alle Hunde okay und ich freue mich immer, wenn mir mein Freund auf dem Feld begegnet. Ich werde euch auf jeden Fall mal samstags bei der Hundeschule besuchen, auch wenn Frauchen eher hier in der Nähe eine sucht. Frauchen ist komisch, denkt die doch, sie kann etwas gegen meine Jagdtrieb machen und ich soll noch besser hören. Dabei mache ich doch Sitz und Platz und noch ein paar Spielereien und wenn sie ruft, komme ich auch brav, laufe hinter ihr rum und mache neben ihr Sitz. Allerdings meint Frauchen, ich solle nicht erst nach dem dritten Rufen kommen… Menno, diese Zweibeiner, die haben keine Ahnung wie toll so eine Mäuseloch riecht und dann rufen die mich und wundern sich, dass ich nicht sofort angerannt komme, wo ich doch soviel Meter Abstand habe mit der Schleppleine!

Am Abend, wenn Frauchen mal auf dem Sofa liegt, kuschle ich mich am liebsten dicht an sie heran. Bei Herrchen liege ich auch gut. Außer meinem Körbchen im Wohnzimmer und einem im Schlafzimmer – ich darf ja leider immer noch nicht im Bett schlafen -, habe ich mir noch einen prima Sessel ausgesucht, von dem aus ich sogar den Garten und die Straße im Blick habe – jedenfalls im Winter, wenn keine Blätter an den Bäumen sind. Dann kann ich prima auf das Haus aufpassen. Überhaupt ist es ganz prima hier. Wir drei verstehen uns prächtig und da Herrchen oft am Nachmittag unterwegs ist und vormittags am Schreibtisch sitzt, bin ich viel weniger alleine. Das ist toll.  Nach der Schule kommt Frauchen und dann geht’s auf das Feld.

So für heute war es das erstmal. Ich grüße euch und soll auch von meinen Zweibeinern grüßen.

Eure Carlinka

Frauchen denkt noch manchmal an Lana, sagt sie und dann wird sie ein bisschen traurig. Dabei weiß sie doch, wie prima wir zusammen passen. Wenn sie mich dann streichelt, ist auch schnell wieder alles gut.