Hunde

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Unsere Hunde im Tierheim Fulda

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


aktualisiert am 31. 08. 2015  Neuzugänge siehe unten

Der richtige Hund ist nicht für Sie dabei? Dann beachten Sie bitte auch unsere Notfelle!

Aktuelle Notfälle

 

Erna (26.08.2015) Fundhund

Rasse: Pudel

Geschlecht: weiblich

Alter: 10 Jahre+++

Schulterhöhe: ca. 30 cm

Fundort: Hofbieber 

Die schon ältere und betagte Pudeldame Erna lief orientierungslos durch die Gegend. Sie ist eine liebe Hündin, die aber offensichtlich nicht mehr viel sieht und auch kaum noch etwas hört.
Wer sie vermisst oder etwas über ihre Herkunft sagen kann, sollte sich ganz schnell im 'Tierheim melden.

Wir suchen dringend eine Pflegestelle für die süße Maus. 
Erna benötigt ein ruhiges Zuhause und die Menschen sollten Zeit für sie haben.

Pflegehunde         

Hier sind die Hunde eingestellt, die sich momentan auf einer Pflegestelle befinden. Es handelt sich um Hunde, die aus verschiedenen Gründen besondere Aufmerksamkeit brauchen, z. Bsp. weil sie schlecht mit der Tierheim-Situation zurecht kommen. Solche Hunde lernt man dadurch auch viel besser kennen und kann sie genauer beschreiben. Das Ziel bleibt aber die Weitervermittlung, nicht die Dauerpflege.

Bei Interesse nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen die Hunde gerne vor.

Fleck (03.03.2015)  befindet sich auf einer Pflegestelle

Rasse: Spitz-Mix

Geschlecht: männlich, kastriert

Alter: geb. 2005

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Fleck wurde abgegeben, weil sein Besitzer sich nicht mehr richtig um den Hund kümmern konnte. Er dürfte auch relativ wenig Bewegung gehabt haben, denn er war noch rundlicher als er es momentan ist. Der kleine Hundemann ist schon eine Persönlichkeit, er lässt erstmal alles auf sich zukommen. Bei Hundebegegnungen an der Leine bleibt er jedenfalls sehr gelassen. Auch sonst soll er eher ruhig sein, auch, wenn er allein bleiben muss. Er fährt gern im Auto mit und schmust auch, wenn er Vertrauen gefasst hat. Bei Fremden ist er zunächst vorsichtig und da mag er es auch nicht, sofort überall angefasst zu werden. Dies trifft auch ganz besonders für die notwendige Fellpflege zu, wenn es ihm unangenehm ist, wehrt er sich auch. Er wurde uns als Frauenhund beschrieben, im Umgang mit Kindern sollte man vorsichtig sein, vielleicht hat er hier auch schlechte Erfahrungen gemacht. Grundgehorsam kennt er, an der Leine zieht er kaum, was den Spaziergang sehr angenehm macht, deren Länge sollte erst allmählich ausgedehnt werden.

Für Fleck braucht man Einfühlungsvermögen ebenso wie Konsequenz, damit er seinen Besitzer als Führungsperson anerkennt. Andernfalls neigt er dazu, seinen Willen durchzusetzen. Unterstützen könnte man den Führungsanspruch u.a. durch anfängliche Handfütterung. Zudem sucht er sehr gern Futter, was gleichzeitig Beschäftigung ist und ihm andererseits das Abnehmen erleichtern wird. Fleck braucht spezielles Futter und Medikamente, da seine Leberwerte nicht in Ordnung waren, diese werden sich aber nach der Gewichtsreduktion verbessern. Wegen dieser Leberwerte ist das Fell auch recht stumpf und an einigen Stellen abgebrochen.

Fleck würde beispielsweise gut zu älteren, nicht mehr ganz so aktiven  Menschen mit Hundeerfahrung in einem ruhigen Zuhause passen.
Wir hoffen, dass Fleck bald dieses Zuhause findet, in dem er noch viele glückliche Jahre verbringen kann.
Eine vorübergenhende Pflegestelle wäre auch schon sehr hilfreich für Fleck.

Fleck hat eine Patin, vielen Dank!

Astor (eingestellt 26. 02. 2012) und Merlin  (eingestellt 5. 02. 2013)

Unsere beiden Schützlinge haben eine Riesenchance bekommen. Nach einem Telefonat mit Perdita Lübbe-Scheuermann, Inhaberin der Hundeakademie Darmstadt, hat sie unserem Tierheim angeboten, Astor und Merlin, die sie beide aus voran gegangenen Seminaren kennt, zu helfen. Da mußten wir nicht lange überlegen, denn uns fehlen momentan die Möglichkeiten zu intensivem, nötigem Training, das an die Wurzeln geht. Doch lassen wir sie selbst zu Wort kommen wie es auch auf ihrer Homepage zu lesen ist:

Zurück ins Leben!

Es war eine Vision - schon lange.

Wenn ich einmal 3-5 Millionen Euro im Lotto gewinne, dann möchte ich einige nicht vermittelbare, bissige, verhaltensauffällige, aggressive, wie auch immer, Hunde in einer/meiner Pension aufnehmen und diese so arbeiten, dass sie wieder zurück ins Leben können. Nun klappte das mit dem Lottogewinn bislang noch nicht.

Aaaaaber: Anfang 2015 erschien eine Fee und diese Fee gewährte mir einen Wunsch. Da musste ich nicht lange nachdenken: Ich wünschte, dass ich zwei Hunden die Chance auf ein neues Leben geben darf - und das für mindestens 365 Tage.

Schwupps, erfüllte sich dieser Wunsch!

Am 02. Februar 2015 ziehen - die ersten - zwei Hunde aus dem Tierheim Fulda in die Pension im Tierheim Darmstadt, das bei mir vor der Haustür liegt, ein. Mein Team und ich werden nun täglich mit diesen beiden Freunden, Astor und Merlin, trainieren und sie später, wenn sie Benimm gelernt haben, zur Vermittlung frei geben. Die zukünftigen Besitzer werden eine Zeit lang mit uns gemeinsam trainieren, um ihr neues Familienmitglied bestmöglich kennen zu lernen.

Wir freuen uns über die Unterstützung unserer Feeder Firma Happy Dog, die ein Jahr lang für das Futter der Hunde aufkommt und das Vertrauen des Tierheims Fulda.

Über die Charaktere der Beiden werden wir genauer berichten, wenn sie bei uns eingezogen sind.     http://www.startinsneueleben.de

Hier werden wir natürlich auch berichten, wenn sich etwas Neues ergibt. 

Astor

Rasse: Jagdterrier – Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 11. 2009

Schulterhöhe: 40 cm

Astor gehörte von Welpenalter an einem älteren Ehepaar. Als der Besitzer starb und seine Frau dement wurde und ins Heim kam, kümmerten sich die Kinder um ihn.  Nachdem Astor verschiedene Familienmitglieder gebissen hatte, wurde er ins Tierheim gebracht.

Astor hat eine Patin!

 

 

Honey ("Lotte")

Rasse:  Staffordshire  Mix

Geschlecht:  Hündin/kastriert

Alter:  geboren  2005

Stockmaß:  53 cm

Honey hat ein bewegtes Leben hinter sich und dürfte viel Schlechtes und auch Gewalt erfahren haben. Ihre Ängste, von denen sie manche bis heute nicht abgelegt hat, zeugen davon. So kann man sie z. Bsp.  nicht dazu bewegen, ein Badezimmer zu betreten, Blechnäpfe und Stöcke erschrecken sie. Geboren ist sie in Spanien und hat dort eine lange Zeit ihr Dasein als Kettenhund gefristet. Ihre folgenden Besitzer gaben sie dann im Tierheim ab, wo sie drei Jahre zubrachte bis sie auf eine Pflegestelle kam. Nach nun 2 Jahren bringen es persönliche Umstände mit sich, dass für Honey erneut eine Pflegestelle gesucht werden muss. In ihrer jetzigen Umgebung waren 3 weitere Hunde, mit denen Honey auskam. Doch wenn es um ihr wichtige Ressourcen geht, dann verteidigt sie diese unter Umständen blitzschnell. Aufgrund mangelnder Sozialisierung mag sie auch keine kleineren Hunde. Aus diesen Gründen sollte Honey ein Zuhause für sich allein bei einem echten Hundefreund haben.

Sie wird diese Rücksicht auf ihre Bedürfnisse aber mehrfach vergelten, denn sie baut eine sehr enge Bindung auf und ist absolut verschmust. Dazu kennt sie Grundgehorsam und sie befolgt gern und willig die ihr beigebrachten Kommandos. Zur Sicherheit und zum Bindungsaufbau genutzt, ist Honey es gewohnt an der Schleppleine geführt zu werden. Das stellt für sie kein Problem dar, da sie sich so nie weit von ihrer Bezugsperson entfernt und sich an ihr orientiert. Diese Person muss Honey auch sonst sehr verantwortungsbewusst führen, da sie, wie bereits angedeutet, auf Wanderstöcke mit großer Unsicherheit und Furcht reagiert, auch mit Kindern hat sie wohl keine guten Erfahrungen gemacht. Es muss für die Hündin also klar erkennbar sein, dass sie sich nicht wehren muss, da man diese Situationen für sie regelt und sie nicht in Bedrängnis gerät.

Honey kann durchaus mehrere Stunden allein bleiben und verhält sich dann ruhig. Natürlich freut sie sich dann überschwänglich, wenn man heim kommt. Sie schafft es auch gut 2- 3 Stunden zu laufen. Bisher wurde sie zusätzlich durch Kopf-und Sucharbeit im Wald und auf Wiesen ausgelastet, die Arbeit an Geräten liebt sie ebenso. Sie hat bereits einmal den Wesenstest bestanden und auch die Begleithundeprüfung abgelegt. Das ist auch deswegen interessant, weil einige Gemeinden eine 50%ige Ermäßigung der Hundesteuer gewähren.

Menschen haben Honey zu dem gemacht, was sie bei der Abgabe war und nur zum Teil konnte dies durch viel Aufwand abgefangen werden. In Anbetracht dessen ist Honey eine ganz wunderbare Hundeseele geblieben, die Menschen grundsätzlich toll findet und freudig begrüßt. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht sein wird, hundeerfahrene Menschen ohne andere Hunde und Kinder zu finden, die eine nicht ganz einfache, ältere Hündin in Pflege nehmen wollen. Andererseits durften wir in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren, dass es Leute gibt, die sich aufraffen und sich einer solchen Herausforderung stellen. Sie alle wurden nicht enttäuscht und unsere hübsche ältere Dame wird noch so manches Jahr seinen Pflegemenschen glücklich machen. Sie hat einfach einen guten Lebensabend verdient.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Dunja (eingestellt 20. 06. 2014) 

Rasse: Hütehund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 8. 2012

Schulterhöhe: ca. 50 cm


Die wunderschöne Dunya kam als sehr scheue Hündin zu uns, da sie nie irgendetwas anderes kennengelernt hatte außer einem Tierheim. Doch geduldige Gassigänger haben es geschafft sie dahin zu bringen, wo sie heute ist. Sie hat Riesenfortschritte gemacht, so lässt sie sich mittlerweile gut anleinen und auch streicheln, wenn man gewisse Regeln beachtet und sie nicht bedrängt. Besonders im Zwinger, wo sie alles kennt, macht sie sogar einen zutraulichen Eindruck und kommt auch auf Fremde zu um Futter anzunehmen.

Außerhalb des Zwingers allerdings macht ihr noch vieles Stress. Manchmal läuft sie bereits recht entspannt an der Leine, im nächsten Augenblick sperrt sie aber und würde sich auch aus dem Halsband ziehen und fliehen. Deshalb muss sorgfältig darauf geachtet werden, das Halsband und am besten noch ein Geschirr perfekt sitzen und auf keinen Fall zu weit sind. Sie zeigt, dass sie Bindung aufbauen kann, Geduld heißt hier das Zauberwort.

Die liebe und sanfte Hündin muss noch so viel lernen. Im Auto mitzufahren gehört ebenso dazu wie zu nah vorbei fahrende Autos, Mülltonnen u.a. Sie versteht sich mit jedem Hund bisher, deshalb wäre ein sicherer Ersthund, an dem sie sich manches abschauen kann, sehr hilfreich. Sie könnte ev. auch in eine ruhige Umgebung zu größeren Kindern, die das scheue Wesen Dunyas verstehen und respektieren können.


Unsere Hunde im Tierheim

Timmy (eingestellt 13. 08. 2013)

 

Rasse: Schäferhund- Husky- Berner-(ev. Chow Chow?) -Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timmy wurde bisher als Hofhund draußen an der Laufleine gehalten, er könnte also auch wieder im Außenbereich gehalten werden. Er zeigt sich bei uns als ein Hund, mit dem man recht gut Gassigehen kann und der sich nicht an andere Hunde stört, selbst wenn diese Radau machen. Er ist ein starker, selbstbewußter Rüde, der auch Schutztrieb zeigt und dementsprechend sein Zuhause und seine Menschen bewacht. Das ist er so gewohnt. Auch unterwegs beobachtet er durchaus genau sein Umfeld.

Er gehört eher nicht zu den Hunden, die sich leicht etwas von einem Menschen sagen lassen, da braucht man schon Führungsqualitäten, man sollte sich mit solchen Hunden auskennen. Seinen Knochen würde er verteidigen, insbesondere Fremden gegenüber. Andererseits verhielt er sich beim Tierarzt recht ruhig und geduldig. Timmy sollte gut ausgelastet werden über lange Spaziergänge. Hier nimmt er auch bereits von sich aus Kontakt auf und er ist dank des Trainings mit seiner Patin schon viel aufmerksamer geworden. Diese würde ein erstes Kennenlernen auch begleiten.

Timmy hat eine Patin, danke!

Ben (eingestellt 1. 09. 2013)

Rasse: Chow-Chow-SH- Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2007

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Ben ist ein wunderschöner, kräftiger Rüde im besten Alter. Er ist lieb und menschenbezogen, wobei er Kinder allerdings eher toleriert, ansonsten hat er lieber seine Ruhe. Zudem ist er es gewohnt, auch mal seine eigene Entscheidungen treffen zu können, was nicht unbedingt mit denen des Führenden übereinstimmt. Das paßt auch zu seiner Rasse. Mit Rüden versteht er sich gar nicht, mit Hündinnen meistens schon. Er hat einen relativ starken Beschützerinstinkt, wenn er sich an einen Menschen gebunden hat und das darf man nicht zulassen. Man sollte also Führungsqualitäten besitzen, damit Ben sich in allen Situationen entspannt verhalten kann. Ein wenig Erziehungsarbeit wäre da noch nötig.

Katzen gegenüber zeigt er keine Reaktionen, er fährt gerne im Auto mit und Ben kann auch Türen aufmachen. Draußen ist er recht aktiv und er schnüffelt und sucht gerne, das kann man prima für seine Auslastung nutzen. Außerdem legt er sich gerne ins Wasser. Im Haus ist er ruhig und kann gut allein bleiben. Ben braucht regelmäßige Fellpflege, was er sich aber gern gefallen läßt.

Ben hat Paten, die auch fleißig mit ihm trainieren, vielen Dank!!!

Rambo ( eingestellt 26. 09. 2013)

Rasse: Dobermann

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011/2012

Schulterhöhe: 60 cm

Der wunderschöne Rüde ist schon eine beeindruckende Erscheinung und ein Kraftpaket. Aber anders als der Name vermuten lassen würde, hat man es hier mit einem Hund zu tun, der unsicher und nicht erzogen ist, er wurde sich selbst überlassen. Sicherheit werden ihm die Grenzen geben, die der zukünftige Halter ihm setzen muss und an die er sich halten kann. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Rambo auch Vertrauen aufbauen kann, denn er ist sensibel.

Er nimmt Futter recht sanft an und läßt sich auch gern kraulen. Was ihm Unbehagen bereitet, versucht er durch Bellen zu vertreiben, was ihm angesichts seiner Statur auch meistens leicht gelingt. Er zieht noch sehr an der Leine, bei der Kraft, die er hat, ist es kein Leichtes mit ihm Gassizugehen. Bei Hundebegegnungen reagiert er teilweise recht heftig, allerdings ist dies sehr vom Hundeführer abhängig und kann gut trainiert werden. Man kann wohl davon ausgehen, dass er sich sehr eng an den Menschen bindet, der ihm Halt und Sicherheit geben kann. Auch zuhause sollte man sofort klar machen, wer das Sagen hat, da er vermutlich Haus und Herrchen verteidigen würde, dabei hätte er aber jede Menge Stress und das muss nicht sein.


Rambo wird viel Auslauf und möglichst auch geistige Auslastung brauchen, Hundeschulbesuche wären ebenfalls sehr von Vorteil. Wer den Rüden übernehmen möchte, muss also nicht nur anfangs angemessen Zeit einplanen. Kinder sollten momentan nicht in seinem näheren Umfeld leben.

Rambo hat jemanden gefunden, der regelmäßig mit ihm trainiert. Fortschritte sind bereits deutlich sichtbar, worüber bald berichtet wird. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass er nur nach Absprache geführt werden kann.

Rambo hat Paten, vielen Dank!

 

 Max (eingestellt 3. 11. 2013)

Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Max kam zu uns, da seine Familie nicht mehr mit ihm zurecht kam. Er bekam dort viel Zuneigung, aber es wurde versäumt, den nötigen Respekt auch einzufordern. Die ersten Tage waren denn auch für Max und uns nicht so einfach, doch nun ist er merklich ruhiger geworden.

 

Als noch junger Rüde hat er natürlich viel Temperament und Energie und so durfte er erst einmal ordentlich mit einer souveränen Hündin laufen und sich austoben. Dabei zeigt sich, dass er zwar mit Hunden gut auskommen kann, aber es fehlt ein wenig "Hündisch", da ist ein solcher Hund natürlich hilfreich.

 

 

 

An der kurzen Leine ist er anfangs immer noch etwas stürmisch, aber hier trägt der Stress im Tierheim wohl seinen Teil dazu bei. Ist er erst einmal draußen und wird an der Schleppleine geführt, läuft er ohne jegliches Ziehen. Gut ist auch, dass er einige Grundkommandos schon kennt, insbesondere der Rückruf funktioniert sehr gut. Hierauf kann man prima aufbauen, Max wäre z. Bsp. für Obedience bestens geeignet. 

 

 

Max ist sehr bindungsfähig, aber Interessenten sollten eine ruhige, klare und souveräne Führung übernehmen können.
Dazu muss man ausreichend Zeit haben, um ein Powerpaket wie Max körperlich auslasten zu können, er braucht also viel Bewegung, aber auch geistige Förderung. Hier wären wieder die erwähnte Unterordnungsübungen sehr nützlich, da er das auch gerne macht. 

 

 

 

Ein Anfängerhund ist Max nicht, aber etwas für Menschen, die sein großes Potential erkennen und ausbauen können. Er wird dann ein anhänglicher, verschmuster und angenehmer Begleithund werden.


Zur Beachtung
: Max befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

Max hat einen Paten, vielen Dank!

Mimmi (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2005

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Mimmi ist eine hübsche, ausgeglichene und ruhige Hündin, die im Umgang mit anderen Hunden recht souverän ist. Sie ist lieb und verschmust und braucht nur wenig Zeit, bis sie vorsichtig herankommt und Kontakt aufnimmt, wenn man ihr fremd ist. Sie ist wunderbar leinenführig ebenso wie Cooper, man kann prima beide zusammen ausführen. Auch bei Hundebegegnungen an der Leine hat man keine Schwierigkeiten.

Sie hat kaum Jagdtrieb, fährt gut im Auto mit, kennt Grundkommandos und kann einige Zeit gut allein bleiben. Es wäre schon nötig, dass sie genügend Auslauf bekommt, man also ausreichend Zeit aufbringen kann, auch für gelegentliche Fellpflege. Insgesamt ein sehr unkomplizierter Hund. Bei uns zeigt sie sich anfangs etwas zurückhaltend, wir wissen aber, dass sie eine gute Bindung aufbauen kann und außerhalb des Tierheims wieder mehr Lebensfreude an den Tag legt.

Cooper (eingestellt 6. 01. 2014) 

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Cooper ist ebenfalls ein sehr ruhiger Vertreter, der lieber nicht gern auffallen möchte. Er braucht wesentlich länger Zeit, um mit einem Fremden Kontakt aufzunehmen als seine Kumpeline Mimmi, mit der er immer zusammen war. An ihr orientiert er sich denn auch sehr stark. Ohne sie wirkt er recht hilflos und unsicher. 

Genau aus diesem Grund findet er es gar nicht gut, wenn selbstbewußte und aufdringliche Hunde einfach auf ihn zukommen. Er akzeptiert aber sofort, wenn man ihn abschottet und nimmt den Schutz dankbar an. Hebt man versehentlich rasch die Hand oder die Leine gerät über seinen Kopf, dann duckt er sich weg und er gibt sich auch eher unterwürfig.
Dies muss nicht auf eine Mißhandlung hindeuten, es entspricht vielleicht auch einfach seinem ängstlichen Charakter. Im Umgang mit Cooper sind einfühlsame Menschen nötig, die ihn über Lob und Futter motivieren und bei denen er sich sicher fühlt.

Ansonsten ist Cooper keinesfalls schwierig, er wird bestimmt eine gute Bindung aufbauen. Grundkommandos k
ennt er, man kann sie aber draußen kaum abrufen, wenn er zuviel Stress hat. Er ist leichtführig und nimmt auch Blickkontakt auf, man muss sich nur etwas mehr Mühe geben. Der Rüde ist sehr lieb, hat kaum Jagdtrieb, kennt das Autofahren und braucht nicht allzuviel Fellpflege. Das Alleinbleiben ist kein Problem, wenn Mimmi dabei ist, ggf. vielleicht auch ein anderer Hund. Als Einzelhund dürfte er allerdings anfangs Schwierigkeiten haben, jedenfalls sollte man hier ausreichend Trainingszeit einkalkulieren. Ebenso natürlich für seine Auslastung.

 Penny (eingestellt 18. 2. 2014)    

Rasse: Terrier-Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 03/13

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Penny ist eine ganz liebe und verschmuste Hündin, wenn sie jemanden erst einmal kennt. Doch irgendwann in ihrem Leben muss sie gelernt habe, dass man Fremden besser erst einmal nicht traut. Wenn ein ihr Unbekannter also auf sie zugeht, sich womöglich noch vornüber beugt und sie aus Sicht des Hundes anstarrt, egal wie gut es gemeint ist, dann glaubt sie, angreifen zu müssen. Läßt man ihr aber Zeit und zwingt sie nicht in solche Situationen, dann nimmt sie Schutz dankbar an. Da Penny sehr aufgeweckt ist, wird ihre Unsicherheit bei geeignetem Training besser werden. Auch im häuslichen Umfeld muss man damit umgehen können und sie beispielsweise erst einmal bei Besuchern an die Leine nehmen. Doch, wie gesagt, das ist trainierbar.

Die hübsche Hündin läuft prima an der Leine und beherrscht schon Grundkommandos. Das andere Ende der Leine wird anfangs vorsichtig beäugt, dann nimmt sie aber gerne Futter an und sucht auch Blick- und Körperkontakt. Allen Hunden gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen, sie spielt gern und ausgelassen, wobei Kontakte an der Leine ungünstig sind, was aber wohl eher an dem dazugehörigen Menschen liegt. In der Hundeschule gibt sie sich sehr eifrig und das Suchen macht ihr Spaß. Penny wird natürlich ihren Auslauf brauchen, aber Kopfarbeit sollte nicht fehlen. Vielleicht hilft ihr auch ein sicherer Ersthund, damit der tolle Hund so ganz zum Vorschein kommt, der sie ist.

Timot (eingestellt 18. 05. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timot ist ein toller Typ und das weiß er auch. Ihm gehört die ganze Welt, denkt er. Und so benimmt er sich auch, ziemlich ungehobelt. Allerhöchste Zeit, dass er den Hundeknigge kennen lernt. Aber das ist bei Timot gar nicht so schwer, man braucht nur, wie immer, Konsequenz. Und wenn er dann etwas gut gemacht hat, dann kann man ihn auch ordentlich durchknuddeln, das liebt er. Aber bis dahin ist er doch bisweilen anstrengend. Erst wird man angesprungen, dann zieht er. Er ist aber ziemlich verdutzt, wenn man dem nicht nachgibt und dann beginnt er, Blickkontakt aufzunehmen. Hat man das geschafft, dann kann man mit ihm arbeiten, wobei er an Leckerlis gar nicht so interessiert ist.

Anderen Hunden gegenüber ist er freundlich interessiert, mit Hündinnen versteht er sich auf jeden Fall. Menschen mag er, sie sind aus seiner Sicht vor allem zum Kraulen und Anspringen da (s.o.), deshalb ist er für Familien mit kleinen Kindern momentan nicht geeignet. Katzen schaut er sich interessiert an, macht aber keine Anstalten diese zu jagen. Auch sonst ist von sonderlichem Jagdtrieb bis jetzt nicht viel zu merken. Wer sich für Timot interessiert, muss viele Trainingseinheiten einkalkulieren, denn er ist schon ein Powerpaket, das es zu führen gilt. Auch später wird er Zeit brauchen, um richtig ausgelastet zu sein. Im Haus dürfte er eher ein ruhiger Hund werden, der aber möglicherweise Schutztrieb entwickelt. Timot benötigt regelmäßige Fellpflege.

Timot hat eine Patin, vielen Dank!

Diva (eingestellt 08.06.14)    

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2013

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Diva, der Name ist hier Programm. Die Hündin ist bildschön und ein echter Hingucker. Sie ist zudem meist sehr souverän, so auch im Umgang mit Hunden. Es bedarf nur etwas Zeit zum Kennenlernen. Sie würde Konflikte von sich aus meiden, muss aber in ihrer Vergangenheit auch gelernt haben, sich notfalls zu verteidigen. Vielleicht rühren daher die wenigen Narben. Katzen mag sie allerdings offensichtlich nicht.

Wenn man mit Diva gassigeht, zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, hier ist unbedingt gezieltes Training nötig. Andererseits lässt sie sich mit Leckerlis motivieren. Ansonsten macht sie ihr Ding und ist recht selbständig, es ist nicht einfach, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Man müßte daher vor allem erst einmal Bindungsarbeit leisten und das wird Zeit brauchen. Erst, wenn sie ihrem Menschen zutraut, dass er Dinge für sie regeln kann, dann wird sie ihm bedingungslos folgen. Sie hat gelernt, wie man es macht, wenn man etwas haben will. Und so kommt sie von sich aus öfter heran und beginnt zu schmusen. Denn das gefällt ihr schon sehr.

Diva braucht sicher viel Bewegung, sie ist ein richtiges Powerpaket. Dazu wäre Sucharbeit wichtig, da die Nase sowieso viel am Boden ist und dies konzentrations- und bindungsfördernd wäre. Was sie sonst noch kann oder nicht oder wie sie mit Kindern umgeht, wissen wir nicht genau, Futter nimmt sie aber recht sanft. Man sollte für die Erziehung Zeit einplanen ebenso wie für die regelmäßige Fellpflege.

Diva hat einen Paten, vielen Dank!!

 Jacky (eingestellt 7. 07. 2014)

Rasse: Schäferhund-Husky-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: ge. 6. 01. 2008

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Jacky mußte leider unglücklicher Umstände wegen abgegeben werden und er hat etwas Zeit gebraucht, bis er bei uns ankam. Doch mittlerweile ist er aufgetaut, freut sich, wenn man den Zwinger betritt und er läßt sich gern anleinen, wenn es raus geht. Anfangs zieht er dann natürlich an der Leine, aber das gibt sich dann. Er war es gewohnt, viel Bewegung, d.h. 3 Stunden Auslauf am Tag zu bekommen und das fehlt natürlich ein wenig. Dafür ist er gerne im Außengehege, da hat er auch alles gut im Auge.

Bei Fremden braucht Jacky schon etwas Zeit um Vertrauen aufzubauen, Leckerlis helfen da aber prima. Von Menschen, die er kennt, läßt er sich gerne kraulen. Er liebt es immer noch zu spielen und ganz besonders Schnee mag er, das wundert einen anhand seiner Rassezugehörigkeit auch nicht. Dieses Erbe zeigt sich auch gelegentlich darin, dass er schonmal stur sein kann, mit Härte und Druck kommt man hier nicht weiter. Er braucht einfühlsame, aber auch konsequente Menschen, die noch ein wenig mit ihm arbeiten. Grundkommandos kennt er, aber etwas Erziehung z. Bsp. bei der Leinenführigkeit könnte nicht schaden.

Jacky ist stubenrein, kann eine angemessene Zeit allein bleiben und er ist wachsam, wäre daher für eine Wohnung eher nicht geeignet. Mit Hunden kommt er je nach Sympathie aus, er muss sie auf jeden Fall erst einmal kennenlernen. Katzen und andere Tiere mag er nicht. Eine Familie mit Kindern wäre für Jacky nicht ideal, er braucht dagegen unbedingt sportliche Menschen, die genügend Zeit für seine Auslastung haben. Als Junghund wurde er an den Kreuzbändern der Hinterläufe operiert, deswegen sollte er nicht unbedingt springen, ansonsten hat er keine Einschränkungen. Das wunderschöne dichte Fell benötigt eine regelmäßige Pflege.

Jacky hat Paten, vielen Dank!

 Biene (eingestellt 26. 07. 2014)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 2012

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Biene hat einige Zeit gebraucht, um bei uns anzukommen. Kein Wunder, denn sie hat schon Einiges hinter sich. In ihrem Fall sind es aber kein schlechten Erfahrungen, die sie gemacht hat, sondern sie kam als Junghund zu Menschen, die sie gut gemeint verwöhnten statt ihr Grenzen aufzuzeigen. Daraus leitete sie ab, dass sie immer ihren Willen durchsetzen kann und es kam zu Beißvorfällen, aus ihrer Sicht stand es ihr nämlich zu ihre Mitbewohner zu regeln. Sie kam dann in eine Pflegestelle und dieses Verhalten konnte zum Glück aufgefangen und abgestellt werden. Leider mußte sie nun die Pflegestelle verlassen und so sucht sie nun ein neues endgültiges Zuhause, dass die begonnene Arbeit mit ihr fortsetzt.

Biene ist eigentlich sehr verschmust und braucht Menschen, sie muss nur erst Vertrauen aufbauen. Doch das dauert nicht allzu lange. Futter nimmt sie sehr sanft an und dann beginnt sie selber, ab und zu Blickkontakt aufzunehmen. An der Leine zieht sie anfangs sehr, sie ist voller Bewegungsdrang, dem man auch gerecht werden muss. Sie hat aber schon gelernt, am Fahrrad mitzulaufen oder Apportieren macht ihr Spaß. Bällchenspielen ist dagegen keine gute Idee, es würde ihren Jagdtrieb, den sie sowieso schon hat, noch fördern. Aber Futterbeutelsuchen oder Hundesport wären für ihre Auslastung ideal. Sie kann allein bleiben, ist stubenrein und fährt auch im Auto gut mit. Kinder sollten eher nicht im Haushalt leben.

Hundebegnungen, insbesondere an der Leine sind leider (noch) nicht entspannt. Allerdings akzeptiert sie eine Führung gut, es bedarf einfach noch mehr Training. Leider wurde auch eine vernünftige Sozialisierung mit anderen Hunden versäumt, so dass sie es beim Spielen mit anderen Artgenossen zu Mißverständnissen von ihrer Seite kommt. Da sie aber den Maulkorb kennt, kann man hier mit souveränen Tieren gut weiterarbeiten.

Für Biene wäre auch eine Pflegestelle denkbar, die mit einem solchen Hund umgehen könnte und Spaß an ihrer Ausbildung hätte.

Biene hat eine Patin, vielen Dank!

Adele (eingestellt 05. 09. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 01/08

Schulterhöhe: ca. 35-40 cm

Adele war anfangs sehr scheu, sie traute den Menschen gar nicht, vielleicht hatte sie auch schlechte Erfahrungen gemacht. Aber es hat sich jemand gefunden, der sich intensiv mit ihr beschäftigte und sich erst einmal nur zu ihr setzte. Sicherheit gibt ihr dabei zudem ihr Hundekumpel Ben.
So lässt sie sich mittlerweile anfassen und streicheln und nimmt im Zwinger neugierig von sich aus Kontakt auf. In Begleitung eines selbstsicheren Hundes, an dem sie sich orientieren kann, geht sie prima an der Leine mit. 
Sie geht auch gelegentlich mit in die Gassigeherstunde, dort soll sie einfach nur zuschauen und lernen, dass ihr nichts geschieht. In sicherer Entfernung entspannt sie dabei auch zusehends. Und so muss sie noch an viele Dinge, die sie nicht kennt, mit Geduld herangeführt werden. Adele wünscht sich einen ruhigen Haushalt, in dem sie gefordert, aber nicht überfordert wird.

Dazu liebe, feinfühlige Menschen, die nicht übervorsichtig sind, aber auch erkennen können, wann ihre Stressgrenze erreicht ist. Ein Hund würde dabei den Anfang erleichtern, aber dennoch sollte sie lernen, dem Menschen zu vertrauen. Wir sind immer wieder erstaunt, was auf diese Weise erreicht werden kann, aber es braucht auch seine Zeit.

Noch würde sie jede Gelegenheit zur Flucht nutzen, weshalb sie draußen auch besser zusätzlich mit einem Geschirr gesichert werden sollte.

 Carlos (eingestellt 1. 10. 2014)

Rasse: DSH

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. ca. 2013

Schulterhöhe: 60-65 cm

Der hübsche Rüde ist noch ziemlich durch den Wind. Er zeigt sich recht ängstlich, aber er beginnt allmählich Vertrauen aufzubauen, insbesondere zu Frauen. Er zieht ordentlich an der Leine und hat schon jetzt viel Kraft, dabei wird er sicher noch an Muskulatur zunehmen.
Auch sonst scheint er keinerlei Erziehung zu haben und er kennt wohl auch nicht viel, z. Bsp. reagiert er panisch auf vorbei fahrende Autos. Er scheint auch zu denken, dass er sich gegenüber jedem verteidigen muss und alles, was sich bewegt, macht ihm ebenso Stress. Deshalb wird Carlos momentan nur von sachkundigen Leuten außerhalb der Öffnungszeiten geführt, bis wir das Gefühl haben, dass er ruhiger wird. Zum Glück reagiert er gut auf Leckerlis, so, dass man ihm manches im wahrsten Sinne des Wortes schmackhaft machen kann und einen Trainingseinstieg bekommt.
Carlos nimmt mittlerweile an der Hundeschule teil, beginnt die Grundkommandos und die Leinenführigkeit zu lernen. 

Er kann sich noch nicht über längere Zeit konzentrieren und braucht zwischendurch immer mal ein Päuschen, aber ansonsten macht er ganz gut mit. 

Carlos hat Paten, vielen Dank!

Hier werden gerade Berührungen eingeübt, was ihm bei Menschen, die er kennt auch nicht unangenehm ist.

 Sindy (eingestellt 27. 10. 2014)

Rasse: Schapendoes?

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. ca. 2011 oder 2012   

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Die kleine Hündin ist mit ihrem Teddy-Gesichtchen schon recht niedlich, auch, wenn das Fell immer noch sehr mitgenommen aussieht. Aber allmählich wachsen die kahlen Stellen nach und den Filz haben wir ebenfalls raus. Man sollte sich aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Sindy im Haus schon weiß, was sie will, auf sanfte Art versucht sie, sich durchzusetzen, fordert Streicheleinheiten, bettelt am Tisch, möchte auf den Schoß oder auf Sofa und Bett. Doch ein energisches „Nein“ reicht aus und sie nimmt sich zurück, andernfalls baut sie Privilegien aus.

Draußen zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, da merkt man, wieviel Power sie hat. Besonders nach dem Geschäft macht sie jedes Mal einen Satz nach vorn, ist man dann nicht darauf gefaßt, wird es unangenehm, ein Geschirr wäre hier gut und….Erziehung. Andererseits kann sie auch unsicher sein, wenn sie etwas nicht kennt. Aus beiden Gründen ist es ganz wichtig, bei Sindy sofort klare Regeln aufzustellen und auf deren Einhaltung konsequent zu bestehen. Sie akzeptiert das sehr gut, da sie schnell lernt. Hin und wieder kann man Futter einsetzen, nötig ist das nicht. Sie läßt sich auch alles gefallen z. Bsp. Fellpflege, Pfoten ansehen usw., wenn sie die Führung ihres Menschen angenommen hat.

Ansonsten ist sie ein Traumhund, sie kann allein bleiben, fiept nur anfangs etwas, beruhigt sich aber schnell, sie ist absolut stubenrein, fährt gut im Auto mit, ist sehr verschmust und anhänglich. Vielleicht hat sie Jagdtrieb, da sie auf Bewegungsreize reagiert, Bällchenspielen wäre da fatal. Andererseits funktioniert der Rückruf auf dem Platz schon prima. Sie ist supersportlich, ein Hund, der bestimmt Frisbee mögen würde und sie liebt es zu suchen. Sindy braucht viel Bewegung, im Haus ist sie ruhig. Sie ist aber auch wachsam, Fremde werden angebellt und angeknurrt, doch ein energisches „Nein“….s.o.

Mit anderen Hunden versteht sie sich gut, sie braucht nur etwas Zeit und Distanz um diese in Ruhe kennenzulernen. Aufdringliche Artgenossen sind nicht ihr Fall und man sollte ihr keine "Eifersucht" zugestehen. Ob sie Katzen mag, müßte man noch herausfinden, mit größeren Kindern war sie bisher ok.

Sindy hat Paten, vielen Dank!

Alice (13.12.2014)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 01/13

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Alice lernt allmählich die Welt außerhalb des Zwingers kennen. Auch, wenn sie immer noch sehr besorgt ist, dass etwas passieren könnte, so lernt sie doch den Menschen zu trauen und geht bereits tapfer an der Leine mit. Es gibt noch viel, was ihr nicht geheuer ist, doch sie hält immer mehr aus. Menschen, die frontal auf sie zugehen, sind für sie noch bedrohlich. Doch man merkt deutliche Fortschritte. Je selbstverständlicher man mit ihr läuft, umso weniger ängstlich reagiert sie.

Wir sind froh, dass Alice nun auf einem guten Weg ist, sie muss noch Dinge kennen lernen wie Autos, andere bewegliche Objekte, ebenso wie Jogger oder auch Geräusche. Noch würde sie sich alldem gerne durch Flucht entziehen, weshalb man sehr darauf bedacht sein muss, dass sie keine Fluchtmöglichkeit hat. Doch mit zunehmender Bindung wird auch das besser werden, ein souveräner Hundekumpel könnte ihr dabei natürlich sehr helfen. Viel Geduld wird hier nötig sein. Doch am Ende wartet ein Hund, der sehr anhänglich sein wird, auf denjenigen, der sich die Mühe macht, diese Hündin zu verstehen und nicht zu überfordern.

Jedem, der sich für Alice interessiert, bieten wir natürlich auch Hilfestellung an. Sie hat es einfach verdient, ein ruhiges, gemütliches Zuhause zu finden.

Alice hat eine Patin, vielen Dank!

Rex ( 03.03.2015)    

Rasse: Mischling

Geschlecht: männlich, kastriert

Farbe: braun 

Alter: 08.03.2014

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Seinem Alter entsprechend ist Rex noch richtig verspielt, aber man merkt ihm schnell seine große Unsicherheit an. Er weiß einfach nicht, wie er sich richtig verhalten soll, dabei ist er aber freundlich und sehr menschenbezogen, lässt sich gern kraulen und streicheln. Er unterwirft sich aber sofort, wenn er den Menschen oder etwas anderes nicht einordnen kann, er wird etwas Zeit brauchen, bis er seinen Menschen ganz vertraut. Ein rauer Ton oder Härte wäre hier völlig fehl am Platze, eine sichere und ruhige Führung dagegen sehr wichtig. Rex hat mittlerweile Fortschritte gemacht, er ist neugieriger geworden, leider zieht er deshalb auch sehr an der Leine. Er nimmt aber Training gut an und läuft dann schön nebenbei. Seinen Stresspegel kann man daran ablesen, ob er Leckerlis nimmt oder nicht, er mag es auch Futter zu suchen.

Er verträgt sich bisher mit allen Hunden, kann vielleicht auch noch an Katzen gewöhnt werden. Kinder sind kein Problem, wenn sie älter und standsicher sind. Sie sollten allerdings auch verstehen, dass sie Rex ängstigen können mit Dingen, die für uns eigentlich ganz selbstverständlich sind, da er nicht viel kennt. Da ist also ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, z. Bsp. auch, wenn man ihn an das Autofahren gewöhnen will. Das Alleinbleibenkönnen sollte ebenso sorgfältig aufgebaut werden. Zudem braucht Rex sehr viel Auslauf, es ist wunderschön, seine raumgreifenden Bewegungen im Freilauf beobachten zu können und er läuft auch gern wieder zu seinen Menschen zurück.

Obwohl Rex schon ein Jahr alt ist, könnte er noch an Größe und Kraft zulegen, vielleicht war ein Leonberger einer seiner Ahnen. Jedenfalls sollte man schon deswegen sehr viel Wert auf eine gute Erziehung legen. Der Junghund ist aber nicht schwierig und eine Hundeschule z. Bsp. könnte Mensch und Hund viel Spaß machen, wenn Rex erst einmal an Sicherheit gewonnen hat.

Regelmäßige Fellpflege ist wichtig, er hat noch ein paar kahle Stellen, aber es wurde abgeklärt, dass  keine Erkrankung dahinter steckt.

 

Shari ( 03.03.2015)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Farbe: weiß-schwarz

Alter: geb. 28. 09. 2013

Schulterhöhe: ca. 45-50 cm

Shari stammt aus keinen guten Verhältnissen, sie war einige Zeit auf sich allein gestellt, hat das ein oder andere erlebt und sich auch durchsetzen müssen. So erklärt sich, dass sie anfangs eher zurückhaltend ist, aber dennoch neugierig herankommt und gern Futter annimmt. An der Leine läuft sie nach anfänglichem Zögern brav an der Seite mit, hat das andere Ende der Leine aber immer aufmerksam im Auge. Es kommt vor, dass sie blockiert und dann anfängt, zu zerren. Hier muss man sehr aufpassen, dass sie sich nicht aus dem Halsband ziehen kann. Bei behutsamer, aber bestimmter Führung wird sich das sicher bald geben.

Streichelt man Shari, dann hält sie schon still, kann diese Zuwendung aber (noch) nicht richtig genießen, sie bleibt wachsam und würde schnelle Bewegung vielleicht auch missverstehen. Sie braucht eben einfach Zeit und sie wird bestimmt eine tolle, anhängliche Hündin werden, wenn sie ihren Menschen vertrauen kann. Shari ist klug und wird es deshalb schätzen, wenn sie nicht nur körperlich, sondern auch geistig gefordert wird. Anfangs wird man ihr genau zeigen müssen, was man von ihr will, doch sie lernt ja schnell.

Mit Rüden kommt sie auf jeden Fall zurecht, ev. auch mit Hündinnen. Momentan ist sie etwas futterneidisch, das ist aber zu steuern. Ob und wie gut sie Kinder kennt, wird man noch sehen müssen, dies gilt auch bei Katzen.

Shari ist ein Hund für aktive Menschen und sie wird regelmäßig Fellpflege brauchen.

Shari hat eine Patin, vielen Dank!

 Sally(16.04.2015) Fundhund             

Rasse: American Staffordshire-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: schwarz-weiß 

Alter: geb.:ca.2013

Schulterhöhe:ca. 40 cm

Fundort: Bad Salzschlirf


Sally ist eine ganz süße und menschenbezogene Hündin, zudem ein ordentliches Kraftpaket. Das beweist sie an der Leine auch sehr eindrucksvoll, insbesondere bei Hundebegegnungen. Deshalb wurde bereits mit einem gezielten Training begonnen und es zeigt sich, dass die Maus sehr lernfähig ist. 

Die Hauptaufgabe war es zunächst, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, sie war es offensichtlich nicht gewohnt, sich nach Menschen zu richten. Doch das muss nun anders werden und sie akzeptiert Führung recht gut, Härte ist dagegen nicht angebracht. Außer der körperlichen Auslastung braucht sie unbedingt Kopfarbeit, das macht ihr Spaß. Als Belohnung sind ihr Streicheleinheiten genauso wichtig wie Leckerlis (die sie vorsichtig nimmt), sie sollte sie allerdings nicht einfordern dürfen. Es könnte sein, dass Sally dazu neigt, ihre Menschen beschützen zu wollen, das sollte man keinesfalls zulassen. Kindern gegenüber verhält sie sich bisher neutral, ob sie Katzen mag, kann man noch gar nicht sagen. Mit Rüden verträgt sie sich, Hündinnen haben wir noch nicht getestet. Wichtig ist, dass sie Zeit hat, Artgenossen erst einmal kennenzulernen.

Interessenten sollten wissen, dass sie mit Sally einen Wesenstest sowie einen Sachkundenachweis ablegen müssen. Mit den Vorbereitungen dazu wird schon begonnen.

Sally hat eine Patin, die auch mit ihr trainiert, vielen Dank!!!

 Yukon ( 20.04.2015) Wurde vor dem Tierheim ausgesetzt!     


Rasse: Rottweiler – Mischling

Geschlecht: Rüde

Farbe: schwarz-braun

Alter: geb. ca. Anfang 2014

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Der junge Rüde wurde vor dem Tierheim angebunden, deshalb wissen wir von seiner Vorgeschichte gar nichts und das ist sehr schade. Er ist noch sehr ungestüm und verspielt, dazu braucht er noch eine gute Erziehung, denn er ist jetzt schon ein Powerhund. Er kann ordentlich ziehen und wenn es nicht schnell genug geht, dann zwickt er, noch spielerisch, auch mal in den Arm oder die Hände. 

Aber…. er kann sich prima zurücknehmen, wenn man sehr bestimmt mit ihm umgeht und ein Anspringen oder andere Ungezogenheiten nicht zulässt. Und dann arbeitet er wunderbar mit, hat sogar Spaß daran und wird schnell leinenführig. Also kein schwieriger Hund, sondern ein toller Kumpel, der mit seinen Menschen durch dick und dünn gehen wird, wenn sie ganz klare Grenzen setzen. Futter nimmt er übrigens recht sanft.

An der Leine rüpelt er gerne mal rum, da ist er der Halbstarke, der mal checken würde, was der andere so drauf hat. Aber man hat es jetzt in der Hand, einen souveränen Rüden aus ihm zu machen, der dann auch gelassen vorbei läuft. Im Freilauf ist er bisher verträglich. Ob Yukon Kinder oder andere Tiere wie Katzen kennt, wissen wir natürlich auch nicht, aber sein Wesen deutet darauf hin, dass er sich gut anpassen könnte.

Wer sich für Yukon interessiert, muss mit ihm einen Wesenstest und einen Sachkundenachweis erbringen, hier sind wir gerne behilflich. Ein entsprechendes Training wird bereits begonnen.

Yukon hat einen Paten, vielen Dank!

Mokka(03.05.2015)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe: schwarz

geb.:15.03.2014

Besonderheit: Stummelschwänzchen

Schulterhöhe: ca. 30cm

Mokkas äußerliche Besonderheit liegt in den silbernen Fädchen im Fell. Trotzdem ist sie noch ganz jung und das merkt man auch. Sie ist aufgeweckt und quirlig, zudem sehr lieb. Wenn es rausgeht, ist sie erstmal aufgeregt und wirbelt herum. Je ruhiger man selber bleibt umso eher wird auch Mokka ruhiger. Dann kann man gut mit ihr arbeiten, denn sie ist neugierig und aufmerksam. Die Hündin muss noch alles lernen, ein wenig Geduld ist gefragt, aber sie begreift ja schnell und so wird sie sicher bald zu einem Familienmitglied werden, das man nicht mehr missen möchte.

Denn durch ihre aufgeschlossene Art eignet sie sich gut für eine Familie mit Kindern, die auch bereit ist, mit Mokka Erziehungsarbeit zu leisten und für ausreichend Auslauf und Beschäftigung zu sorgen. Die Hündin verträgt sich auch mit Rüden und Hündinnen, vielleicht könnten auch Katzen zu ihren Freunden werden.

Mokka hat eine Patin, vielen Dank!

 

 

Bellina (13.05.2015)       

Rasse: SH- Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. ca. 4. 2014

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Die süße Maus ist leider etwas schüchtern, da sie noch nicht viel von der Welt gesehen hat. Das Tierheim ist ihr auch zu stressig, obwohl sie es ja gar nicht anders kennt. Sie braucht deshalb auch etwas Zeit, damit sie ihren Menschen vertrauen kann, doch umso schöner ist es, wenn man merkt, dass sie neugieriger wird. Sie läuft an der Leine eigentlich auch recht schön mit, man muss allerdings damit rechnen, dass sie sich mal erschreckt und dann in die Leine springt. Bleibt man aber selber dabei ruhig, wird sie die Situationen bald als ungefährlich einordnen können. Überhaupt profitiert Bellina von einer Führung nahe am Menschen, weiter weg z. Bsp. an einer Schleppleine wird sie momentan unsicherer.

Für Bellina wäre ein souveräner Ersthund sicher von Vorteil, von ihrer eher unterwürfigen Art her könnte sie vielleicht auch zu Katzen. Sie wird Zuhause sicher recht anhänglich werden und bald auftauen, Kinder sollten allerdings größer sein, damit Bellina sich nicht bedrängt fühlt. Sie hat allerdings nie versucht, sich zu wehren, sie entfernt sich dann lieber. Die Hündin wird einiges an Auslauf brauchen, Hundesportarten könnten ihr zu mehr Selbstvertrauen helfen und würden die Bindung noch fördern. Sie scheint auch Spaß am Suchen zu haben. Gestreichelt zu werden erträgt Bellina im Moment eher, aber man kann auch schon sehen, dass sie beginnt, es zu genießen. Wir wünschen uns sehr, dass sie bald in verständnis- und liebevolle Hände gehen darf.

Bellina hat eine Patin, vielen Dank!

Sarah (25.05.2015) 

Rasse: Hütehund- Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 05.03.2013

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Sarah ist eine freundliche und noch stürmische, junge Hündin, unerzogen auf eine nette Art. Sie drängt anfangs neugierig nach vorn, läßt sich aber gut an der Leine zurückholen und dann führen. Das ist auch gut so, denn sie hat schon jetzt eine beachtliche Größe und Kraft, weshalb sie eine solide Erziehung braucht. 

Sie ist allerdings auch etwas unsicher und es kann daher vorkommen, dass sie an der Leine in bestimmten Situationen mal andere Hunde anpöbelt. Auf eine entsprechende Einwirkung reagiert sie aber sehr sensibel, Härte und Druck sind gar nicht nötig. Im Gegenteil, sie unterwirft sich sofort und auf Dauer würde das einer guten Beziehung schaden.

Sarah ist ein sportlicher Hund, der gut auszulasten wäre beim Joggen, Fahrradfahren oder Reiten. Da merkt man gar nicht mehr, dass man einen Hund an der Leine hat. Allerdings könnte Sarah auch Jagdtrieb haben, aber da sie schnell lernt, könnte dies über einen guten Rückruf und Grundgehorsam in den Griff zu bekommen sein. Wenn dann noch Nasenarbeit dazu kommt, wäre Sarah glücklich.

Sie ist übrigens ein richtiger „Kampfschmuser“ und sehr sanft, selbst wenn man Futter festhält. Lediglich wegen ihres Temperamentes wären kleine Kinder momentan nicht geeignet. Mit Rüden kommt sie gut zurecht, bei Hündinnen braucht sie Zeit zum Kennenlernen. Sarah ist geschoren, wenn das Fell nachwächst, braucht sie sicher Fellpflege.

Sarah hat Paten, vielen Dank!

 

Akie (26.05.2015) ( vermittelt 20.08.15)


Rasse: Dogge-Labrador

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe: schwarz 

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 60cm

Akie verlor sein Zuhause leider, weil sein Herrchen starb und Frauchen sich nicht mehr in der Lage sah, den Hund zu halten. Mittlerweile ist er zwar angekommen und hat eine Hündin bei sich, mit der er auch gerne das Körbchen teilt, aber richtig wohl fühlt er sich nicht, das ist ja auch verständlich.

Der Große ist ein recht imposanter Rüde, aber dazu auch ein Schmusebär und sehr sensibel. Dabei ist eigentlich recht leichtführig, merkt allerdings rasch, ob das andere Ende der Leine Führungsqualitäten hat oder nicht. Er beginnt dann, seine Umwelt sehr genau zu beobachten, insbesondere entgegenkommende Hunde. Man sollte sehen und erkennen können, dass ihm dies Stress bereitet und dass er sichtlich entspannt, wenn er merkt, dass sein Mensch in der Lage ist, alles für ihn zu regeln, indem er ihn erst gar nicht solchen Situationen aussetzt. Denn eigentlich will er nur in Ruhe seine Runden drehen und die dürfen auch mal etwas kürzer ausfallen.

Akie ist gut mit Futter motivierbar, Lob und Streicheleinheiten findet er aber mindestens genauso gut. Er kennt Grundgehorsam und ist auch sonst pflegeleicht. Trotz seiner Größe wird er im Haus oder der Wohnung kaum auffallen, da er sehr ruhig ist. Er sollte allerdings nicht viele Treppen steigen müssen, dass wäre für einen Hund seiner Größe später mit zunehmendem Alter schwierig.

Akie hat eine Patin, vielen Dank

Ronja (21.06.2015)   

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Farbe:schwarz

Alter: geb. 2. 2011

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Ronja ist anfangs sehr unsicher und dadurch ziemlich hektisch, aber sie ist nicht ängstlich. Es ist nicht ganz leicht, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen, mit Hilfe von Leckerchen gelingen aber bereits kurze Sequenzen. Sie zieht ordentlich an der Leine, das wird auch noch Trainingsarbeit erfordern, aber wenn sie gelernt hat, sich auf einen Menschen zu verlassen, dann wird es schnell gehen.

Ronja hat einen Teil ihres Lebens an der Kette verbracht, dennoch ist sehr lieb geblieben, dazu auch neugierig und lernwillig. Sie braucht eine gute körperliche Auslastung, z. Bsp. eignen sich alle Hundesportarten, darüber wird sie bald ruhiger und selbstsicherer werden. Für eine Familie mit Kindern kommt Ronja nur bedingt infrage, da sie doch anfangs viele Ruhephasen benötigt.

Lunjo (21.06.2015)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Farbe:schwarz

Alter: geb. Juli 2014

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Lunjo zeigt sich im Zwinger zunächst sehr temperamentvoll, er springt hoch, ist kaum zu bändigen und anzuleinen, dabei bekommt man auch schon mal einen Kratzer ab (weshalb Lunjo momentan für kleine Kinder nicht so geeignet wäre). Doch draußen zeigt sich, dass diese Hektik ein Ausdruck seiner großen Unsicherheit ist. Er kennt nichts und weiß einfach nicht, wie hund sich benehmen sollte. Umso dankbarer ist er, wenn man selbst ruhig und bestimmt ist, denn er sucht häufiger Körperkontakt und lehnt sich an. Dabei liebt er es auch, gestreichelt zu werden, die Augen werden zu Schlitzen. Sobald sich irgendwo was regt, wird er wieder hektisch, zieht, läuft von rechts nach links und umgekehrt. Nimmt man ihn dann wieder kürzer, lässt dies nach. Zudem nimmt er gern Futter und ist dabei auch nicht fordernd, sondern eher sanft. Auf diese Weisen kann man seine Aufmerksamkeit auf sich ziehen und Lunjo wird dann alles lernen, was er braucht.

Ein Ersthund, an dem er sich alles abschauen kann, wäre hilfreich. Er neigt aber noch dazu, aufdringlich zu sein, deshalb muss der Mensch das regeln. Man muss bei Lunjo also schon zweimal und genauer hinsehen, damit man erkennt, was in diesem so quirlig scheinenden Hund wirklich steckt. Er wird sicher ruhiger werden, wenn er einen geregelten Tagesablauf hat und seine Grenzen kennt, Härte ist dazu nicht nötig. Er liebt ja Menschen und sucht bei ihnen Geborgenheit. Man sollte gleich zu Beginn der neuen Freundschaft auch das Alleinbleiben richtig aufbauen und auch sonst muss Lunjo noch viel lernen. Doch mit Konsequenz gepaart mit Fingerspitzengefühl wird das nicht allzu schwer werden.

 Luis ( 03.07.2015) 

Rasse: Hütehund-Mischling

Geschlecht: Rüde, nicht kastriert

Alter: geb. 2. 2015

Schulterhöhe: momentan ca. 45 cm

Der hübsche kleine Hundemann ist anfangs etwas schüchtern, wobei er von seiner Hundekumpeline schon gelernt hat, wie man bellt und dass man knurren kann. Aber sonderlich ernst gemeint ist das natürlich nicht, der Herr verschwindet lieber erstmal auf Nummer Sicher, wenn man den Zwinger betritt. Besonders von Frauen, zu denen er mehr Vertrauen hat, lässt er sich dann problemlos anleinen. Draußen zeigt sich dann seine Unsicherheit, er stemmt sich mit allen vier Pfoten dagegen, mitgenommen zu werden. Bleibt man hartnäckig ohne viel Aufhebens, dann kann er sogar ganz gut mitlaufen und das oft an lockerer Leine. Mit Hilfe von Leckerlis schafft man es auch prima, dass er den Kontakt hält und so wird es bestimmt nicht lange dauern, bis er wie andere Hunde auch, fröhlich und gern Gassigeht.

Luis wird sicher einmal ein wunderschöner Rüde, damit er auch souverän wird, sollte man mit ihm die Junghundstunde besuchen und Wert auf eine sorgfältige Erziehung legen. Über eine Familie mit größeren Kindern, in der man anfangs etwas behutsam und sensibel mit ihm umgeht, würde sich Luis bestimmt freuen. Ihn an Katzen zu gewöhnen, ist sicher kein Problem.

Lana (27.07.2015)  ( vermittelt 20.08.15)

Rasse: Hütehundmischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 2. 2014

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Am Gitter nimmt die Hündin sofort Kontakt auf, im Zwinger dauert es etwas länger, aber sie ist sehr am Menschen interessiert. Sie kennt keine Leine und ist draußen sehr unsicher, aber sie lässt sich gern füttern, woraus man ableiten kann, dass gar nicht so ängstlich ist, wie man glauben könnte. Man muss ihr Zeit geben, damit sie ankommen kann, aber sie wird sicher eine recht aktive und sportliche Hündin werden, die viel Auslauf und Beschäftigung braucht.

Lana genießt übrigens Streicheleinheiten sehr und kann sich am Menschen orientieren. Ob sie auch in eine Familie mit kleinen Kindern könnte, kann man derzeit nicht sagen, momentan wäre sie damit überfordert. Tendenzen, sich in irgendeiner Form zu wehren, zeigt sie aber nicht. Vielleicht wird sie sich auch mit Katzen verstehen. Voraussetzung für all das ist, es ihr mit Geduld zu zeigen.

Larissa (27.07.2015)  (vermittelt 28.08.15)

Rasse: Mischling

Geschlecht: weiblich, kastriert

Alter: geb. 10. 2012

Schulterhöhe: ca. 35 cm 

Die Süße sieht mit ihrem weißen Schnäuzchen älter aus als sie ist. Sie ist sehr neugierig und kommt sofort interessiert heran. Auch Futter nimmt sie gern, man kann sie prima damit motivieren, wobei man etwas auf ihre (noch nicht) schlanke Linie achten sollte. Leider findet sie im Augenblick die Leine und alles, was draußen so vor sich geht, gruselig. Aber mit etwas Geduld wird sie sich schon daran gewöhnen und sicher bald ganz brav mitlaufen.

Larissa ist recht gescheit, d.h. sie wird schnell lernen und bestimmt auch an Kopfarbeit Spaß haben, außerdem ist sie ganz schön flink auf ihren Beinchen unterwegs, sie braucht also genügend Auslauf. Larissa liebt es an den Öhrchen gekrault zu werden und sie versteht sich, wie man bei uns sieht, mit Rüden und Hündinnen. Da ist sie recht souverän. Man könnte sie sich auch in einer Familie mit größeren Kindern vorstellen, vielleicht mag sie auch Katzen. Wenn ihre zukünftigen Besitzer ihr ein wenig Zeit geben, um in Ruhe alles kennenzulernen, wird sie eher eine unkomplizierte Hündin sein. Es könnte nur sein, dass sie irgendwann dann auf nette Art auch ihre Grenzen austestet.

Bobby (27.07.2015)  

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 10. 2014

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Bobby ist noch sehr misstrauisch, aber er zeigt auch Neugierde und er frisst gerne. Deshalb wird es zwar etwas dauern, aber er wird irgendwann merken, dass Menschen nicht nur füttern, sondern auch noch andere tolle Sachen machen können, z. Bsp. streicheln. Da er so gut wie gar nichts kennt, reagiert er gelegentlich etwas panisch, womit man aber auf ruhige Art ganz gut umgehen kann. Er ist gesund, aber er war rappeldürr, doch mittlerweile legt er etwas an Gewicht zu.

Bobby wird ein wunderschöner Rüde werden, der sehr viel Auslauf braucht und noch ganz viel lernen muss. Die Geduld, mit der man ihm alles beibringen muss, wird sich aber bestimmt lohnen. Er sollte an Sicherheit gewinnen, ein souveräner Ersthund könnte ihm dabei helfen. Allerdings pöbelt er momentan gelegentlich etwas herum, naja, er ist eben ein Halbstarker. Doch es wird Zeit hier Benimmregeln aufzustellen, damit er später ein wohlerzogener und angenehmer Hausgenosse wird. Zurzeit wäre ein eher ruhiges Zuhause für Bobby wichtig. Vielleicht findet sich ja ein netter Pate, der sich Zeit für Bobby nehmen kann?! Dann schreitet seine Entwicklung bestimmt rasch voran, wie die Erfahrung zeigt.

 Schatzi (03.08.2015)   

Rasse: Tornjak-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2. 2010

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Schatzi kam in keinem guten Zustand bei uns an. Das Fell ist stumpf und zu großen Teilen ausgefallen aufgrund einer Flohallergie. Die Plagegeister sind nun verschwunden, das Medikament abgesetzt und der erste Fellflaum wird wieder sichtbar, er wird sicher einmal bildschön. Auch sonst wird seine Verfassung zunehmend besser. Er steht sofort freudig auf, wenn man seinen Zwinger betritt. Männern gegenüber ist er anfangs etwas reservierter, aber das dauert nie lange.

Was er alles erlebt hat, können wir nicht sagen, aber er ist trotzdem ein lieber Hund geblieben, der Zuwendungen sehr genießt und gern dafür den Kopf hinhält. Nun wird es Zeit, dass Schatzi die guten Seiten des Hundelebens kennenlernt. Er braucht dazu liebevolle Menschen mit einer gewissen Portion Konsequenz, damit er sich sicher aufgehoben fühlt, und ein ruhiges Eckchen im Haus. Anderen Hunden gegenüber ist er eher skeptisch eingestellt, er mag es nicht, wenn sie ihm aufdringlich zu nahe kommen und möchte diese erst in Ruhe kennenlernen.

Wir kennen ihn noch nicht so gut, aber Schatzi ist auf jeden Fall ein eher ruhiger Vertreter, der nicht unnötig bellen wird. Zudem wird er zwar Auslauf brauchen, aber nicht mehr als andere Hunde auch. Es wäre schön, wenn man ihn geistig fördern würde, ansonsten sollte er eigentlich pflegeleicht sein. Allerdings zeigt sich, dass er an der Leine manchmal merkwürdig reagiert, an dem Menschen quasi aufsteigt. Das könnte ein „Antesten“ sein, aber auch Unsicherheit nach einer schlechten Erfahrung an der Leine. Darüber wird bald mehr zu berichten sein. Das Fell bedarf gelegentlich Pflege.

Schatzi hat eine Patin!

 Cupka (03.08.2015)   (vermittelt 28.08.15)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 5. 2012

Schulterhöher: ca. 40 - 45 cm

Die kleine Hündin ist ein echtes Goldstück. Sie ist interessiert am Menschen und lehnt sich da auch gerne an. Cupka ist durchaus aktiv, aber sie lernt schnell, sich auf ihren Menschen zu konzentrieren. So zieht sie anfangs ordentlich an der Leine, aber mit der richtigen Technik läuft sie schon bald locker mit. Sie ist auf jeden Fall bereit, alles schnell zu lernen, was hund können sollte. Dazu ist sie sehr verschmust und liebt Streicheleinheiten. Mit ihren Hundekumpels kommt sie prima aus, sie zeigt sich weder dominant noch unterwürfig und ist damit eigentlich recht souverän.

Die unkomplizierte Maus wird auch einer Familie bestimmt viel Freude bereiten und gern alle Aktivitäten mitmachen. Man sollte nur wissen, dass sie noch einige Benimmregeln lernen muss, doch mit der nötigen Konsequenz dürfte dies nicht schwierig sein. An der Leine ist sie beispielsweise an allen entgegenkommenden Artgenossen freudig interessiert, schaut man genauer hin, dann erkennt man auch eine gewisse Unsicherheit, die man ihr durch souveräne Führung nehmen sollte. Es wäre schlimm, wenn sie da schlechte Erfahrungen machen müsste. Die fröhliche, kleine Maus braucht nun einfach nette Menschen, bei der sie geborgen sein und gute Laune verbreiten darf.

Figo (03.08.2015)   (vermittelt 22.08.15)

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2. 2015

Schulterhöhe: momentan ca. 25 cm

Da legt aber einer noch ganz schön die Ohren an, fotografiert zu werden ist wohl ganz schön unheimlich! So ist das mit den Dingen, die man noch nicht kennt, es muss halt alles erst gelernt werden. Ansonsten ist Figo ziemlich aufgeweckt und kann auch gut an der Leine mitgehen. Ängstlich ist er nicht, nur vorsichtig, aber dazu neugierig. Als junger Hund lernt er schnell, was nötig ist für ein gutes Hundeleben. Aber dazu braucht er Menschen, die ihm mit Konsequenz alles beibringen, vor allem der Rückruf wäre ganz wichtig. Denn Figos Näschen ist oft am Boden, wobei er sich aber gut mit Futter wieder motivieren lässt. Trotzdem sollte man mit einer gewissen Sturheit rechnen, aber so sind Dackel eben, das muss man mögen.

Figo ist ein ganz verschmuster, dem Streicheleinheiten und Kuscheln ganz wichtig sind. Er drückt sich auch gern an seine Menschen und sucht Halt bei ihnen (s.Bild), gute Voraussetzungen für eine prima Bindung also. Er ist mit anderen gut sozialisiert, sollte aber trotzdem noch eine gute Junghundstunde besuchen dürfen. Man wird ihn sicher noch an Katzen gewöhnen können und auch Kinder werden kein Problem sein, da er eine gute Beißhemmung hat. Allerdings sollte er auch seine Ruhephasen haben dürfen. Damit wartet ein kleiner, unkomplizierter Hund auf sein neues Zuhause.

Fify (03.08.2015)   darf bald in ihr neues Zuhause!

Rasse: Münsterländer – Border Collie-Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 1. 2015

Schulterhöhe: momentan ca. 40 cm

Fify ist in der Tat außerordentlich pfiffig, das kann sehr viel Spaß machen, aber auch sehr anstrengend sein. Sie hat ihre Zwingerkumpels alle im Griff und das, obwohl sie erst 8 Monate alt ist. Vor allem beim Futter kann sie grantig werden, auch, wenn sie sonst sozial ist. Es wird also allerhöchste Zeit die Sache mit der Erziehung anzugehen. Und die muss mit großer Konsequenz erfolgen, d.h., dass Fify erst einmal enge Grenzen und Regeln braucht, auf deren Einhaltung man unbedingt bestehen muss. Das akzeptiert sie andererseits gut und deshalb kommt man sicher schnell voran.

Die hübsche Hündin ist sehr aktiv, verspielt, neugierig, aber sie kann sich noch nicht allzu lange konzentrieren. Deshalb wären für sie Suchspiele oder Konzentrationsaufgaben eine gute Idee um sie nicht noch mehr aufzudrehen. Sie wird viel Bewegung brauchen und hat vielleicht auch mehr Jagdtrieb als üblich. Deshalb muss der Rückruf z. Bsp. mittels Schleppleine sehr sorgfältig aufgebaut werden. Ansonsten wird sie sicher begeistert alle sportlichen Aktivitäten mitmachen incl. Hundesport.

Fify könnte in eine sportliche Familie, allerdings sollten die Kinder größer sein, da sie momentan ihr Futter verteidigt, Ruhezeiten wären sehr wichtig. Andere Hunde sind kein Problem, wenn man klar gemacht hat, wer der Chef ist. Ob sie zu Katzen kann, wissen wir noch nicht.

Maxi (03.08.2015)   

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2. 2010

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Maxis Fell sieht noch etwas mitgenommen aus, da er unter einer Flohallergie leidet, deren Ursache, die Flöhe, aber schnell von uns behoben wurde. Das Fell beginnt nun nachzuwachsen und so wird Maxi bald ein sehr hübscher, kleiner Rüde werden, der es allerdings jetzt schon faustdick hinter den Ohren hat. Er versteht es prächtig, Zweibeiner um die Pfote zu wickeln und für Futter würde er alles tun, sogar mehrere Sekunden Männchen machen - kein Problem. Der kleine Clown versteht sich mit allen Hunden, die er aber gern austrickst. Und er ist sehr schnell, da muss man an der Tür ordentlich aufpassen. Die Leine findet er noch nicht so toll und auch sonst ist ihm Vieles draußen fremd, aber er lernt schnell und es wird Freude machen, ihn zu erziehen.

Maxi ist aktiv und zudem recht verspielt, man könnte mit ihm alle Hundesportarten machen und auch sonst wird er gern alles mitmachen, was seine Menschen so unternehmen. Man könnte ihn sich auch in einer Familie mit Kindern vorstellen, ebenso mit anderen Hunden. Doch man sollte dafür sorgen, dass er auch zur Ruhe kommen kann. Seine zukünftigen Besitzer sollten sorgfältig auf den Aufbau eines guten Rückrufes achten, ev. muss das Alleinbleiben gut geübt werden, da wir nicht wissen, ob er das kann. Bei allem muss man besonders auf Konsequenz achten, Nachlässigkeiten wird er sicher ausnutzen.

 

Fulki (03.08.2015)   

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 4. 2014

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Fulki wird noch Zeit brauchen, bis er angekommen ist. Eigentlich möchte er ja gerne Kontakt aufnehmen, aber andererseits ist er immer wieder abgelenkt und auch erschrocken, wenn irgendwo ein Napf scheppert oder unvermittelt Gebell zu hören ist. Der Rüde mit den großen Augen ist sehr sensibel, hier kann man nur mit Geduld Vertrauen aufbauen. Gut riechendes Futter wie Käse- oder Wurststückchen sind dabei hilfreich. Sind seine Hundekumpels dabei, orientiert er sich ein wenig an ihnen. Bisher kann er noch nicht so ohne weiteres an der Leine gehen, da muss er sich erst überwinden und es kann sein, dass er auf Fremdes mit Panik reagiert. Deshalb sollte er zusätzlich zum Halsband ein zweites oder ein Geschirr angelegt bekommen.

Ein Mensch, der sich regelmäßig mit ihm beschäftigt, könnte Fulki voran bringen, z. Bsp. bei uns ein Pate. Sein Zuhause müsste eher ruhig sein, seine Menschen sollten ebenso mit ihm umgehen, aber auch nicht zu nachgiebig sein, damit er allmählich lernt, dass all das, was er noch nicht kennt, für ihn ungefährlich ist. Das ist sicher ein gutes Stück Arbeit, aber wir haben schon oft gesehen, wieviel da möglich ist und dass es sich lohnt.

Gili (03.08.2015)   

Rasse: Flat Coated Retriever-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 12. 2014

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Gili hält sich zum einen an das Motto „Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste“, d.h. er hält lieber erstmal Abstand, und zum anderen an den Gedanken: „Wer sich klein macht, wird auch nicht gesehen!“, weshalb er draußen möglichst flach am Boden bleibt. Der junge Rüde hat so seine Taktik gefunden, nun wird es Zeit, dass er lernt, mit allen vier Pfoten sicher auf dem Boden zu stehen. Ein bißchen Zeit wird er dafür noch brauchen, aber seine Menschen sollten da einfach beherzt sein und es fröhlich angehen, ihn zu erziehen und zu einem selbstbewußten Hund zu machen. Mitleid oder nur sanftes Zureden würde er eher als Bestätigung seines Verhaltens werten. Selbstverständlich geben wir hier gerne Hilfestellung, wenn nötig.

Gili kommt prima mit anderen Hunden zurecht, ein souveräner Ersthund könnte ihm zeigen, wie toll so ein Hundeleben sein kann. Doch die Menschen kommen nicht drum herum, Zeit zu investieren, z. Bsp. das Alleinbleibenkönnen u.a. muss erst aufgebaut werden. Er wird ein bewegungsfreudiger Hund werden, der bestimmt auch noch verspielt ist. Hundesportarten wären ebenfalls kein Problem für ihn, vielleicht mag er auch das Apportieren u.a. Momentan eignet er sich noch nicht für eine Familie mit kleinen Kindern, er müsste erst einmal in Ruhe ankommen dürfen. Es wird wohl auch nicht schwer sein, ihn davon zu überzeugen, dass Katzen nicht zum Jagen da sind. Gilis Fell sollte regelmäßig gebürstet werden.

 

Lucky (09.08.2015)  (vermittelt 29.08.15)

Rasse: Labrador-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 8. 2013

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Er ist schon ein Powerpaket und dazu ungestüm, aber sehr freundlich und verschmust. Lucky ist aufgeweckt und verbreitet gute Laune, aber er ist auch noch nicht erzogen. Da er sehr an Futter interessiert ist und am Menschen, wird er sehr aufmerksam mitarbeiten können und schnell lernen. Insbesondere die Leinenführigkeit ist wichtig, denn sonst muss man notgedrungen dem Hund folgen statt umgekehrt, denn er hat ordentlich Kraft (s.o.).

Der stattliche Rüde hat wohl bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht. Er versteht sich zumindest mit Hündinnen bestens. Wir werden sicher bald wissen, ob er auch mit Rüden auskommen kann. Man sollte Zeit einplanen, um Lucky ausreichend körperlich auslasten zu können und auch für die nötige Erziehungsarbeit, die auch Dinge wie das Alleinbleibenkönnen umfasst. So, wie wir in bisher kennen gelernt haben, passt Lucky prima in eine aktive Familie, wobei er kleinere Kinder noch freudig umwerfen würde. Viel mehr lässt sich momentan noch nicht sagen.

Emma (03.09.2015)   

Rasse: Flat Coated-Retriever-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 5. 2013

Schulterhöhe: ca.45 cm

Emma ist eine hübsche, aktive und bewegungsfreudige, junge Hündin, die sich mit allen Hunden versteht, also gut sozialisiert ist. Dafür fehlt ihr noch die Grunderziehung, die ihre Menschen jetzt in Angriff nehmen müssen. Manches scheint sie auch nicht zu kennen, aber sie ist neugierig, aufgeschlossen und lernwillig. Z. Bsp. wissen wir nicht, ob sie allein bleiben kann, ob sie gut im Auto mitfährt u.v.m. Doch die Zeit, die man investieren muss um ihr all das beizubringen, wird sich lohnen, da Emma menschenbezogen und verschmust ist. Zudem hat sie sich bisher als unkompliziert erwiesen. D.h. aber nicht, dass sie vielleicht einmal versucht, ihre Grenzen auszutesten, die man deshalb anfangs besser enger absteckt.

Emma wird sicher mit Begeisterung alle sportlichen Aktivitäten mitmachen und auch ihr kluges Köpfchen will beschäftigt werden, z. Bsp. könnte ihr das Apportieren Spaß machen, Sucharbeit u.a. Auf jeden Fall sollte sie zu Menschen, die Freude daran haben, sich viel im Freien aufzuhalten. Sehr wahrscheinlich ist sie auch unproblematisch mit Kindern, ob sie andere Haustiere akzeptiert, wissen wir (noch) nicht. Die Hündin hat ein Fell, in dem bestimmt auch das ein oder andere hängen bleibt, es sollte regelmäßig gebürstet werden.

Elfie (09.08.2015)   

Rasse: Sarplaninac

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 3. 2014

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Elfi ist eine recht souveräne Hündin, die bei Fremden oder in unbekannten Situationen nur anfangs etwas vorsichtig ist, dann aber schnell auftaut. Sie mag es sehr, gekrault und verwöhnt zu werden, aber man muss aufpassen, dass sie das nicht einfordert. 

Sie hat nämlich ihren ganz eigenen Charme, mit dem sie Menschen um die Pfote wickelt. Es ist überaus wichtig, dass man deswegen beizeiten Regeln aufstellt und durchsetzt, denn sie gehört zu den Hunden, die ihrem Menschen nur folgsam sind, wenn sie ihn auch respektieren. Elfi könnte sonst durchaus selber Dinge regeln, vor allem, wenn Fremde „ihr“ Territorium betreten, denn sie wird wachsam sein und ggf. auch ihre Familie verteidigen. Noch ist Elfi so jung, dass man sie gut erziehen kann und muss.

Wie gut Elfi mit Kindern zurechtkommt, wird man noch sehen, aber vermutlich wird es dabei ebenso wenig Probleme geben wie mit anderen Hunden, sofern diese anfangs eine gewisse Distanz wahren und sie Zeit hat, diese kennenzulernen. Es wäre auch denkbar, dass man sie noch an Katzen und andere Haustiere gewöhnen kann.

Die Hündin hätte gerne ein größeres Terrain, wo sie sich auch öfter draußen aufhalten kann. Zudem sollten ihre zukünftigen Besitzer wissen, dass man schon Zeit für die regelmäßige Pflege der üppigen Fellpracht braucht.

Elfie hat einen  Paten, vielen Dank.

Bonnie (09.08.2015)   

Rasse: Tornjak-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 4. 2014

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Bei Bonnie könnten gut auch andere Rassen mitgemischt haben wie z. Bsp. ein Setter oder auch ein Collie, auf jeden Fall wird sie sehr schön sein, wenn ihr Fell wieder richtig gepflegt ist. Sie tut sich ein bißchen schwer anzukommen in der neuen Umgebung, aber mit Hilfe von Käse oder anderen Leckerlis kann man ihr Vertrauen allmählich gewinnen und sie kommt heran. 

Sie lässt sich auch streicheln, wird aber an der Leine noch nicht so einfach mitgehen, daran ist ihre große Unsicherheit schuld. Andere Hunde können ihr aber helfen, da sie sich das ein oder andere abschauen wird. Dazu wird sie allerdings Zeit brauchen.

Über Bonnies Charakter kann man jetzt schon sagen, dass sie eine sanfte und zurückhaltende Hündin ist, die bestimmt anhänglich werden wird, wenn sie Bindung aufgebaut hat. In ihrem neuen Zuhause sollte es eher ruhig zugehen, da man sie behutsam an Neues gewöhnen muss. Auch dabei wären wäre wiederum ein selbstsicherer Ersthund hilfreich, letzten Endes muss sie aber ihrem Menschen zutrauen, dass er für sie alles regelt. Es ist gut möglich, dass sie auch Katzen akzeptiert.

Gerade am Anfang wäre es ganz wichtig, dass Bonnie gut gesichert wird, ev. mit einem zusätzlichen Geschirr, denn es könnte sein, dass sie sich vor Unbekanntem erschreckt und dann aus dem Halsband zieht.

 Welpen (13.08.2015) 

Hallo, wir möchten uns erst einmal gemeinsam vorstellen: wir sind alle im März bzw. April 2015 geboren und kennen noch rein gar nichts von Eurer Menschenwelt. Wir hätten daher gerne jemanden, der uns erst einmal lieb hat und dann mit gaaaaaanz viel Geduld und ohne uns zu überfordern alles zeigt. Z. Bsp. finden wir Halsband und vor allem Leine doof (wer hat die eigentlich erfunden?). Dann haben wir das Wort „Hundeschule“ gehört, hm, wir finden Spielen aber schöner. Stubenrein, was ist das? Und weil wir immer zu vielen waren, möchten wir uns gar nicht vorstellen, wie es wäre allein gelassen zu werden. Oje, da kommt auf unsere Menschen ganz schön viel Arbeit zu. Aber dafür sind wir alle lieb. (Pfote drauf!)



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Bibo Lilly (vermittelt 29.08.15)

 

 

 

 

 


 

 

 

Mira (vermittelt 22.08.15) Foxy

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Lulu ( vermittelt 22.08.15) Raja (vermittelt 25.08.15)

 Lotte (15.08.2015) 

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. Juni 2014

Schulterhöhe: ca. 25 cm

Lotte ist sehr lieb und verträgt sich mit allen Hunden, vielleicht könnte sie sogar zu Katzen, zumindest wäre es ihr sicher noch beizubringen. Sie ist recht aufgeweckt und möchte anfangs am liebsten überall gleichzeitig schnüffeln. Dementsprechend dauert es auch ein Weilchen, bis sie mal Kontakt aufnimmt, was sich durch Leckerlis unterstützen lässt. Sie lernt aber schnell und läuft nach einer Weile auch schon ganz gut an der Leine mit. Wenn man sich still hinhockt, kommt sie nach kurzer Zeit heran und genießt es, wenn man mit ihr schmust. Da hält sie dann auch den Blickkontakt, was gut für den Bindungsaufbau ist. Es dürfte nicht schwer sein, Lotte gut zu erziehen, sehr wichtig wäre der sorgfältige Aufbau des Rückrufes. Denn es könnte gut sein, dass sich Lotte sonst mal selbstständig macht, wenn sie eine Spur in der Nase hat, dafür wurden Dackel ja auch einst gezüchtet. Besonders Kaninchen- oder Dachsbauten würde sie bestimmt gerne mal untersuchen. 
Lotte sollt vor allem über Kopfarbeit ausgelastet werden, Nasenarbeit gehört dazu. Sie könnte auch gut in eine Familie mit Kindern, die schon verstehen können, dass die Hündin ab und zu Ruhezeiten braucht, denn sie ist schon von Natur aus sehr aktiv. Ansonsten zeigt sich Lotte bei uns bisher als sehr unkompliziert.

Cero (15.08.2015) 

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 12. 2013

Schulterhöhe: ca. 30 cm

Wenn man Cero in sein kleines Gesichtchen schaut, wird man ein wenig an einen Pekingesen erinnert, auch das Fell ist sehr flauschig und dicht. Der kleine Kerl kommt sofort munter auf jeden zu, findet Streicheleinheiten und wohl das Leben überhaupt gut. Er legt an der Leine erstmal temperamentvoll los, aber er lässt sich schon auf den Menschen ein, ein wenig Geduld ist da gefragt. Lernen muss er noch alles, was hund so braucht. Doch da er an Leckerlis sehr interessiert ist, hat man damit einen prima Einstieg. Allerdings muss man ein wenig aufpassen, denn Klein-Cero ist recht gierig und gibt dann mal gern das Krokodil, Finger sind ihm halt nicht so wichtig. Mit der richtigen Technik kann man aber seine Finger schützen und er lernt auch schon, dass es dann gar nichts gibt und er warten soll. Aus diesem Grund wäre er jedoch für kleine Kinder eher nicht geeignet.

Ansonsten zeigt sich Cero bisher nur von seiner guten Seite, ob er noch eine andere hat, wissen wir nicht. Mit Hündinnen kommt er auf jeden Fall zurecht, wahrscheinlich auch mit Rüden und vielleicht sogar mi Katzen. Auch, wenn er nicht groß ist, wird er doch seine Bewegung brauchen, einmal um den Block ist dem kleinen Energiebündel sicher zu wenig. Da er recht aufgeweckt ist, kann man ihn bestimmt auch mit Denk- oder Suchaufgaben beschäftigen, ev. hat er Spaß an einer Hundeschule. Am Anfang sollte die sowieso auf dem Programm stehen.

Balduin (15.08.2015) 

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. Sept. 2009

Schulterhöhe: ca. 30 cm

Der Hundemann im besten Alter ist schon eine Nummer für sich. Mit Menschen ist er absolut freundlich, allerdings auch ziemlich unerzogen. Z. Bsp. hinterlässt er gerne seine Pfotenabdrücke auf der Hose. Doch das lässt sich gut nachholen, denn er nimmt gern Kontakt auf und mag zum Glück auch gerne Leckerlis. An der Leine könnte man meinen, dass er sein Fellnasen-Gegenüber am liebsten fressen möchte. Doch er ist ziemlich verdutzt, wenn man ihn konsequent zurück und hinter sich nimmt. Wenige Aktionen dieser Art reichen, dann akzeptiert er seine neue Position und lässt sich auch sonst gut führen. Es ist seine Unsicherheit, die ihn dazu bringt, erstmal auf den Putz zu hauen, damit das keiner merkt, er will eigentlich nur seine Ruhe haben. Falls er zu einem Hundekumpel dazu sollte, müsste man ihm Zeit zum Kennenlernen geben.

Auf dem Hundeplatz hat er schon ganz gut mitgemacht, anscheinend machen ihm verschiedene Formen der Auslastung Freude, das Suchen gehört natürlich auch dazu. Zudem braucht er ein gewisses Laufpensum, denn er ist ziemlich flink unterwegs. Wer sich für Balduin interessiert, sollte wissen, dass er einen ganz lieben Kerl bekäme, der noch Erziehung braucht (s.o.), aber der auch eine Portion liebenswerte Dickköpfigkeit mitbringt, mit der man aber gut umgehen kann. Leider wissen wir nicht, was er kennt oder eben nicht.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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