Hunde

 

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Unsere Hunde im Tierheim Fulda

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


aktualisiert am 18. 04. 2014

Der richtige Hund ist nicht für Sie dabei? Dann beachten Sie bitte auch unsere Notfelle!

Neuzugänge und Welpen siehe unten

 

Pflegehunde

Hier sind die Hunde eingestellt, die sich momentan auf einer Pflegestelle befinden. Es handelt sich um Hunde, die aus verschiedenen Gründen besondere Aufmerksamkeit brauchen, z. Bsp. weil sie schlecht mit der Tierheim-Situation zurecht kommen. Solche Hunde lernt man dadurch auch viel besser kennen und kann sie genauer beschreiben. Das Ziel bleibt aber die Weitervermittlung, nicht die Dauerpflege.

Bei Interesse nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wir stellen Ihnen die Hunde gerne vor.

 

Dajana und Ella (eingestellt 17. 01. 2014)

 


Rasse: Mops

 

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 2009

18. 04. 2014: Die beiden Mopsdamen waren in nicht sonderlich guter Verfassung, als sie bei uns abgegeben wurden. So waren wir froh, dass sie zusammen auf eine Pflegestelle durften, um aufgepäppelt zu werden. Dort fühlen sie sich mittlerweile auch sehr wohl. Doch gesundheitlich sind sie immer noch nicht auf der Höhe.

Nach Vorstellung bei 2 verschiedenen Tierärzten kristallisiert sich heraus, dass beide operiert werden müssen, damit sie besser Luft bekommen. Zudem ist eine Kastration empfohlen. Dazu kommt, dass bei Dajana an beiden Knien die Kniescheibe fast bei jedem Schritt heraus springt, weshalb sie auch so ungern läuft. Und bei Ella sind an beiden Seiten Leistenbrüche festgestellt worden. Die Operationen müssen jetzt angegangen werden, die Kosten liegen im vierstelligen Bereich. Darum bitten wir alle, die ein Herz für die beiden Mädchen haben, uns mit Spenden unter dem Stichwort "Mops" zu unterstützen (Konto siehe unter Kontakt). Der behandelnde Tierarzt trägt ebenfalls seinen Teil schon dazu bei, wofür wir herzlich danken. Und nun drücken wir die Daumen, dass alles gut gelingt, denn einfach ist die Behandlung nicht. Gut möglich, dass die beiden dann auch ihr festes Körbchen schon gefunden haben und bleiben dürfen.

Dajana

Beide Hündinnen haben ihr ganzes Leben zusammen verbracht und zwar auf engstem Raum. Sie kannten weder Halsband und erst recht keine Leine. Daran gewöhnen sie sich allmählich erst. Und so kommt es auch vor, dass Madame sich einfach hinsetzt und dann erst einmal durchschnauft und wenn sie Lust hat, dann geht es weiter. Natürlich sind die Damen dennoch lernfähig und der Anfang ist auch schon gemacht, aber man muss sich schon etwas einfallen lassen. Dabei entwickeln sie so einen Charme und sind auch so voller Lebensfreude, dass man sie einfach gern haben muss und ihnen nichts übel nehmen kann. Sie sind eben wie sie sind.

Beide sind sehr lieb, lieben es gekrault und verhätschelt zu werden und deshalb mögen sie Menschen sehr. Dajana bevorzugt Bauchkraulen, Ella steht mehr auf Kinnkraulen. Sie freuen sich riesig, wenn man ihren Zwinger betritt. Die beiden sind recht aktiv und können ganz schön schnell sein, das kann man gut beobachten, wenn sie zusammen spielen. Im Körbchen liegen sie immer beieinander.

Die Damen kommen leider noch recht schnell aus der Puste, sie sind einfach keine Bewegung gewöhnt. Dabei können Möpse sogar Erstaunliches leisten, aber hier muss man es sehr langsam angehen lassen.

Dajana und Ella sollen gemeinsam vermittelt werden, eine Trennung der beiden bringen wir nicht übers Herz. Vorstellbar wäre auch eine zeitgleiche Vermittlung, wenn die Hündinnen jeweils zu einem anderen Hund kämen. Als Einzelhunde fühlen sie sich jedenfalls nicht wohl.

Ella

 Sie hängt sehr an Dajana, fast mehr als anders herum. So tut sie momentan fast keinen Schritt ohne Dajana.

 

Ken (eingestellt 2. 06. 2013)

Rasse: Mittelschnauzer-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2. 2013

Schulterhöhe: momentan ca. 35 cm

Ken ist nun seit Mitte Januar in einer Pflegestelle. Der Anfang war nicht leicht, er war ängstlich, unsicher, bellte viel und er kannte es nicht, sich draußen zu lösen. Auch von der Wohnungsdekoration hatte er eine andere Vorstellung als die Besitzer, da mußte das ein oder andere dran glauben. Die Spaziergänge waren schwierig, entweder preschte er nach vorne oder aber er legte sich hin und blockierte. Menschen waren ihm nicht wichtig, da hatter er kein Vertrauen, kam nicht heran.

Doch jetzt zeigt sich ein ganz anderes Bild. Er meldet, wenn sich am Haus etwas tut und dann wird jeder freundlich begrüßt. Er versteht sich mit jedem anderen Hund, auch ihm unbekannten, und hat vor nichts Angst. Es ist eine Freude, ihm zuzusehen, wenn er fröhlich und voller Lebensfreude seine Kreise über die Felder zieht. Denn er darf die meiste Zeit ohne Leine laufen, da er sofort auf Ruf oder Pfiff zuürck kommt. An der Leine zieht er nur noch voller Ungeduld, kann sich aber prima auf das andere Ende der Leine konzentrieren und nimmt gern und oft Blickkontakt auf.

Im Haus ist er in der Regel ruhig und er kann auch allein bleiben, hat allerdings immer einen Hundekumpel bei sich. Deshalb wäre es wichtig, dass er zu einem netten Ersthund dazu kommt, da er es nicht anders kennt. Ken ist mittlerweile stubenrein, nur, wenn er sehr aufgeregt ist, da kann schon mal ein "Unglück" passieren. Er ist sehr anhänglich geworden und dazu überaus verschmust. An das Autofahren hat er sich inzwischen auch gewöhnt und er hopst gerne rein. Überhaupt ist Ken sehr lernfähig und kleine Führungsschächen kann er charmant ausnutzen. Es ist natürlich auch nicht leicht, bei dem süßen Clown streng zu bleiben, wenn er sich übermütig ein Handtuch gemopst hat und zum Spielen auffordert oder auf den Hinterläufen vor einem steht mit den Kulleraugen. Charakterlich ist der kleine Schnauzer also ein Traumhund, der sicher auch mit Kindern, wahrscheinlich sogar mit Katzen auskommt.

Doch nun zu dem Wermutstropfen, der das Finden eines neues Zuhauses so schwer macht. Ken hat eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion. Er kann damit allerdings theoretisch noch sehr viele Jahre leben. Er braucht zwei Mahlzeiten am Tag, zu denen er die fehlenden Enzyme dazu bekommt, damit er die Nährstoffe aufnehmen kann. Darunter hat er auch gut zugenommen und das Fell ist dichter geworden. Das Medikament verursacht etwa Kosten von ca. 100.-€ pro Vierteljahr. Dazu kommt die Fehlstellung der Vorderbeinchen. Dies wurde über zwei Ärzte abgeklärt und es ist leider nicht möglich, operativ eine Korrektur durchzuführen. Über Krankengymnastik kann gezielt mehr Muskulatur aufgebaut werden, irgendwann wird er Schmerzmittel brauchen. Doch man kann keine Aussagen darüber machen, wann das sein wird und wie lange er so damit zurecht kommt. Ken benötigt also Menschen, die damit umgehen können, einen Hund zu haben mit Handicap, der später ihre Unterstützung braucht.

Ken hat eine Patin, dankeschön!


 

Jacky (eingestellt 31. 07. 2013)

Rasse: Husky-Spitz-Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: 45 cm

Jacky stammt ursprünglich aus unserem Tierheim und lebte 5 Jahre in einer Familie. Doch nun haben sich die Umstände geändert und die Zeit ist für den Hund nicht mehr ausreichend vorhanden. Und die braucht er, denn er will gut ausgelastet sein. Das bedeutet, dass er 2-3 Stunden Bewegung und Beschäftigung benötigt, auch Auslastung in Form von Kopfarbeit, Sucharbeit oder alle Arten von Hundesport wären sehr gut für ihn. Man könnte in dieser Beziehung auch alles mit ihm machen. Dazu ist er gut mit Futter motivierbar und lernwillig. Jacky zieht ziemlich an der Leine, da wäre auch ein wenig Erziehung nicht schlecht. Die wäre auch gut, um seinen, wenn auch nicht sonderlich ausgeprägten, huskytypischen Jagdtrieb zu kontrollieren.

Jacky geht auf jeden Menschen zu und ist lieb. Nur mit kleinen Kindern kommt er nicht so gut aus und er mag es nicht, wenn er bedrängt wird. Auch an der Haustür schaut er gern nach, wer da kommt, hat aber kein Problem mit Fremden und ist freundlich. Jacky kennt Katzen und ist auch mit anderen Hunden umgänglich. Er bleibt allerdings nicht gern allein, da bellt er dann erst einmal eine Weile, stellt aber nichts an. Im Auto kann er gut mitfahren und ist auch sonst pflegeleicht. Man sollte bei Jacky auf eine regelmäßige Fellpflege achten.

 

Shadow (eingestellt 09.04.2013) 

Rasse: Rhodesian Ridgeback-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. Februar 2008

Schulerhöhe: ca. 55 cm

Als Shadow zu uns kam, sah er nicht gut aus. Er war recht mager, sein linkes Auge ist eingefallen, womöglich durch einen Unfall, er sieht also nur auf dem rechten Auge und er hatte eine eiternde Bissverletzung an der rechten Vorderpfote. Zudem war er recht ängstlich und knurrte alle Hunde an, um sie sich vom Leib zu halten. Deshalb kam er in eine Pflegestelle, die glücklicherweise zur Verfügung stand. Er bekam Medikamente und blühte förmlich auf. Auch mit den dort lebenden Katzen kommt er immer besser zurecht, fremden Hunden gegenüber ist er erst einmal vorsichtig.

Zu allen Menschen ist er freundlich, wenn er sie kennt, er liebt es zu schmusen und möchte alles richtig machen und am liebsten immer mit dabei sein. Dazu ist er recht verspielt. Das Alleinbleiben muss noch ein wenig ausgebaut werden, dafür ist er aber wachsam und meldet angemessen. Er würde sein Heim auch verteidigen und man sollte ihm beizeiten klar machen, dass man diese Aufgabe selber übernehmen kann. Mittlerweile zeigt sich auch, dass er außerhalb seines Zuhauses doch jagen würde, da er auf Bewegungsreize reagiert. Hier sollte man ebenfalls erzieherisch einwirken, zumal er ja schnell lernt. Er ist leichtführig und wird viel körperliche Auslastung brauchen. Shadow wäre bedingt auch ein Hund für Anfänger, wenn derjenige in der Lage wäre, seinen Führungsanspruch umzusetzen. Shadow geht in die Hundeschule und hat dort schon viel dazu gelernt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Honey ("Lotte")

Rasse:  Staffordshire  Mix

Geschlecht:  Hündin/kastriert

Alter:  geboren  2005

Stockmaß:  53 cm

Honey hat ein bewegtes Leben hinter sich und dürfte viel Schlechtes und auch Gewalt erfahren haben. Ihre Ängste, von denen sie manche bis heute nicht abgelegt hat, zeugen davon. So kann man sie z. Bsp.  nicht dazu bewegen, ein Badezimmer zu betreten, Blechnäpfe und Stöcke erschrecken sie. Geboren ist sie in Spanien und hat dort eine lange Zeit ihr Dasein als Kettenhund gefristet. Ihre folgenden Besitzer gaben sie dann im Tierheim ab, wo sie drei Jahre zubrachte bis sie auf eine Pflegestelle kam. Nach nun 2 Jahren bringen es persönliche Umstände mit sich, dass für Honey erneut eine Pflegestelle gesucht werden muss. In ihrer jetzigen Umgebung waren 3 weitere Hunde, mit denen Honey auskam. Doch wenn es um ihr wichtige Ressourcen geht, dann verteidigt sie diese unter Umständen blitzschnell. Aufgrund mangelnder Sozialisierung mag sie auch keine kleineren Hunde. Aus diesen Gründen sollte Honey ein Zuhause für sich allein bei einem echten Hundefreund haben.

Sie wird diese Rücksicht auf ihre Bedürfnisse aber mehrfach vergelten, denn sie baut eine sehr enge Bindung auf und ist absolut verschmust. Dazu kennt sie Grundgehorsam und sie befolgt gern und willig die ihr beigebrachten Kommandos. Zur Sicherheit und zum Bindungsaufbau genutzt, ist Honey es gewohnt an der Schleppleine geführt zu werden. Das stellt für sie kein Problem dar, da sie sich so nie weit von ihrer Bezugsperson entfernt und sich an ihr orientiert. Diese Person muss Honey auch sonst sehr verantwortungsbewusst führen, da sie, wie bereits angedeutet, auf Wanderstöcke mit großer Unsicherheit und Furcht reagiert, auch mit Kindern hat sie wohl keine guten Erfahrungen gemacht. Es muss für die Hündin also klar erkennbar sein, dass sie sich nicht wehren muss, da man diese Situationen für sie regelt und sie nicht in Bedrängnis gerät.

Honey kann durchaus mehrere Stunden allein bleiben und verhält sich dann ruhig. Natürlich freut sie sich dann überschwänglich, wenn man heim kommt. Sie schafft es auch gut 2- 3 Stunden zu laufen. Bisher wurde sie zusätzlich durch Kopf-und Sucharbeit im Wald und auf Wiesen ausgelastet, die Arbeit an Geräten liebt sie ebenso. Sie hat bereits einmal den Wesenstest bestanden und auch die Begleithundeprüfung abgelegt. Das ist auch deswegen interessant, weil einige Gemeinden eine 50%ige Ermäßigung der Hundesteuer gewähren.

Menschen haben Honey zu dem gemacht, was sie bei der Abgabe war und nur zum Teil konnte dies durch viel Aufwand abgefangen werden. In Anbetracht dessen ist Honey eine ganz wunderbare Hundeseele geblieben, die Menschen grundsätzlich toll findet und freudig begrüßt. Uns ist bewusst, dass es nicht leicht sein wird, hundeerfahrene Menschen ohne andere Hunde und Kinder zu finden, die eine nicht ganz einfache, ältere Hündin in Pflege nehmen wollen. Andererseits durften wir in der Vergangenheit schon mehrfach erfahren, dass es Leute gibt, die sich aufraffen und sich einer solchen Herausforderung stellen. Sie alle wurden nicht enttäuscht und unsere hübsche ältere Dame wird noch so manches Jahr seinen Pflegemenschen glücklich machen. Sie hat einfach einen guten Lebensabend verdient.

  

 

 

 

 

 

 

 

 

Unsere Hunde im Tierheim

 

Astor (eingestellt 26. 02. 2012)

Rasse: Terrier – Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 11. 2009

Schulterhöhe: 40 cm

Astor kam vor eineinhalb Jahren ins Tierheim als sein Halter starb. Viel hatte er noch nicht von der Welt gesehen, etwas Auslauf im Garten und wenige kurze Spaziergänge, mehr kannte er bis dahin nicht. Sein Start im Tierheim war deshalb schwer. Nur durch die intensive Beschäftigung der Mitarbeiter des Tierheims mit ihm und mit Hilfe seiner Patin und fleißigen Gassigängerinnen ließ sich Astor nach und nach aus der Reserve locken.

Was für ein toller Hund in ihm steckt, konnte zu Beginn niemand ahnen: Als deutscher Jagdterrier-Mix liebt Astor lange Spaziergänge durch den Wald. Er begeistert sich für Suchspiele aller Art, die seine Nase auslasten, beherrscht inzwischen sehr gut die Grundkommandos, ist gut leinenführig, im Maulkorbtraining geübt, fährt sehr gerne Auto und ist mit anderen Hunden hervorragend verträglich. Auch das Rückruftraining klappt inzwischen immer besser. Astor ist ein Begleiter für aktive und bewegungsfreudige Menschen die Spaß daran hätten, ihn weiter zu trainieren. Er ist ein unglaublich kluger und lernwilliger Hund und lässt sich sehr gut über Futter motivieren. Durch seine Begeisterungsfähigkeit ist das Training mit ihm eine echte Freude, bestimmt wäre er auch für Agility oder Obedience zu begeistern.

Allerdings ist Astor kein Anfängerhund. Gerät er in für ihn unbekannte Situationen, regt er sich manchmal sehr schnell auf. Er hat einen rassetypisch einen starken eigenen Willen und aufgrund der anfänglich mangelnden Erziehung war er es wohl gewohnt, diesen mit Hilfe seiner Zähne durchzusetzen. Das ist mittlerweile nun nur noch ganz selten ansatzweise der Fall und alle, die ihn kennen, wissen auch, dass er sich rasch wieder zurücknimmt, wenn man ihm ruhig, aber sehr bestimmt entgegentritt. Auf jeden Fall sollte ihm unbedingt mit selbstsicherer, ruhiger und konsequenter Führung Sicherheit gegeben werden. 

Astor wäre bevorzugt ein Hund für Menschen ohne Kinder, die viel Zeit für ihn haben und die sich mit starken Hunden auskennen. Auch wenn er von vielen Menschen hier im Tierheim Fulda sehr vermisst würde, wünschen wir ihm doch, dass sich für ihn dieser Mensch findet und dass Astor endlich das Zuhause bekommt, das dieser wunderbare Hund verdient.

 

Astor hat eine Gassigängerin und eine Patin, die ein gegenseitiges Kennenlernen gerne begleiten und unterstützen.

 

 

Astor hat eine Patin, dafür vielen Dank!

7. 2. 2014: Astor ist nun auf einer Pflegestelle und wir drücken die Daumen, dass es dort gut klappt. Wer weiß, vielleicht hätte er ja dann sein Zuhause gefunden?!

26. 2. 2014: Astor ist leider wieder zurück. Es ist sehr schade, aber es hat sich gezeigt, dass er mit der häuslichen Situation nicht zurecht kam und beginnt, Rechte einzufordern und Grenzen nicht so ohne Weiteres zu akzeptieren. Hier bedarf es wirklich hundeerfahrene Menschen, denen man jetzt natürlich sehr wertvolle Informationen mitgeben kann. Hoffen wir, dass dieser jemand sich findet!

 

 

 

Merlin (eingestellt 5. 02. 2013)

Rasse : Collie-Schäferhund-Mix

Alter :  geb. 2008

Geschlecht: Rüde, kastriert

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Merlin kam leider mit seiner häuslichen Situation nicht mehr zurecht, seit nun ein zweites Kind dazu gekommen ist. Dazu kommt, dass er nicht ausreichend ausgelastet werden konnte. Er wurde kurzzeitig vermittelt, war aber dadurch erst recht durcheinander und wurde der jungen Familie dann zurück gebracht. Man bat uns um Aufnahme als Pensionshund, da er in der Familie auch nicht bleiben und zur Ruhe kommen konnte, und um sich der Verantwortung auch nicht einfach zu entziehen. Zudem hat sich jemand gefunden, der mehrmals die Woche mit Merlin trainiert, um Defizite in seiner Erziehung aufzuholen. Man kann nun deutlich erkennen, dass er bereits Vertrauen aufgebaut hat, ruhiger geworden ist und auch mitarbeiten will.  Er ist wieder sicherer geworden und orientiert sich auch an der Hündin, die immer mal wieder dabei ist. Mittlerweile haben wir ihn übernommen.

Nun gilt es, für Merlin die richtigen Menschen zu finden. Es sollten solche sein, die selbst Ruhe ausstrahlen und die das begonnene Training mit liebevoller Konsequenz fortführen können. Dazu ist es auch nötig, Merlin körperlich ausreichend auszulasten, wobei alle Hundesportarten gut geeignet wären, was natürlich auch Zeit in Anspruch nimmt.

Kinder sollten nicht in dem Haushalt leben und wenn er als Zweithund in Betracht käme, dann am besten zusammen mit einer souveränen Hündin. Merlin ist zwar schon eine kleine Herausforderung für hundeerfahrene Menschen, aber eine, die sich lohnen wird, denn er zeigt ganz klar, dass er Menschen braucht und sehr anhänglich ist. Seine Betreuerin würde sich hier auch begleitend einbringen, solange dies notwendig ist, wofür wir ihr im Namen Merlins sehr dankbar sind. Auch ein erstes Kennenlernen würden wir mit ihr zusammen arrangieren. Wen diese Augen ansprechen, der sollte sich einen Ruck geben, Merlin hat eine 2. Chance verdient.

Merlin hat eine Patin, vielen Dank!!!!

Zur Beachtung: Merlin befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

Dobby (eingestellt 10. 08. 2013)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 5. 2007

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Dobby ist ein recht ansprechender Hundemann, dem man so leicht nichts abschlagen kann, wenn er einen mit diesen Kulleraugen ansieht. Er ist anfangs auf nette Art ein wenig zurückhaltend, aber dann sehr schnell bereit, sich auf Menschen einzulassen. Bei der noch notwendigen Erziehung sollte man natürlich konsequent sein, besondere Strenge braucht man nicht. Dobby wäre der ideale Begleiter für Menschen, die gerne wandern oder sportlich aktiv sind. Er würde auch alle Hundesportarten mitmachen und etwas Kopf- oder Nasenarbeit sind willkommene Abwechslungen. Dazu wird er auch Streicheleinheiten sehr genießen.

Was er alles kennt, wissen wir nicht, man sollte sich darauf einstellen, dass man da noch die Lücken füllen muss. Aber mit einer entsprechenden Führung sollte das kein Problem sein. Ein paar Stunden Hundeschule wären jedenfalls nicht verkehrt. Dobby könnte auch in eine Familie mit Kindern, mit anderen Hunden versteht er sich soweit gut. Am Zaun ist Dobby nicht zu überhören, er sagt allen Bescheid, wenn er da ist.  Deshalb gehen wir davon aus, dass er auch in seinem neuen Zuhause melden würde, er wäre also für eine Wohnungshaltung nicht ideal.

 

Dobby hat Paten, vielen Dank!

 

 

Timmy (eingestellt 13. 08. 2013)

Rasse: Schäferhund- Husky- Berner-(ev. Chow Chow?) -Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2006

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Timmy wurde bisher als Hofhund draußen an der Laufleine gehalten, er könnte also auch wieder im Außenbereich gehalten werden. Er zeigt sich bei uns als ein Hund, mit dem man recht gut Gassigehen kann und der sich nicht an andere Hunde stört, selbst wenn diese Radau machen. Er ist ein starker, selbstbewußter Rüde, der auch Schutztrieb zeigt und dementsprechend sein Zuhause und seine Menschen bewacht. Das ist er so gewohnt.

Er gehört eher nicht zu den Hunden, die sich leicht etwas von einem Menschen sagen lassen, da braucht man schon Führungsqualitäten, man sollte sich mit solchen Hunden auskennen. Andererseits verhielt er sich beim Tierarzt recht ruhig und geduldig. Timmy sollte gut ausgelastet werden.

Timmy hat eine Patin, danke!

 

 

 

 

Ben (eingestellt 1. 09. 2013)

Rasse: Chow-Chow-SH- Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2007

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Ben ist ein wunderschöner, kräftiger Rüde im besten Alter. Er ist lieb und menschenbezogen, wobei er Kinder allerdings eher toleriert, ansonsten hat er lieber seine Ruhe. Zudem ist er es gewohnt, auch mal seine eigene Entscheidungen treffen zu können, was nicht unbedingt mit denen des Führenden übereinstimmt. Das paßt auch zu seiner Rasse. Mit Rüden versteht er sich gar nicht, mit Hündinnen meistens schon. Er hat einen relativ starken Beschützerinstinkt, wenn er sich an einen Menschen gebunden hat und das darf man nicht zulassen. Man sollte also Führungsqualitäten besitzen, damit Ben sich in allen Situationen entspannt verhalten kann. Ein wenig Erziehungsarbeit wäre da noch nötig.

Katzen gegenüber zeigt er keine Reaktionen, er fährt gerne im Auto mit und Ben kann auch Türen aufmachen. Draußen ist er recht aktiv und er schnüffelt und sucht gerne, das kann man prima für seine Auslastung nutzen. Außerdem legt er sich gerne ins Wasser. Im Haus ist er ruhig und kann gut allein bleiben. Ben braucht regelmäßige Fellpflege, was er sich aber gern gefallen läßt.

Ben hat Paten, die auch fleißig mit ihm trainieren, vielen Dank!!!

Rambo ( eingestellt 26. 09. 2013)

Rasse: Dobermann

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011/2012

Schulterhöhe: 60 cm

Der wunderschöne Rüde ist schon eine beeindruckende Erscheinung und ein Kraftpaket. Aber anders als der Name vermuten lassen würde, hat man es hier mit einem Hund zu tun, der unsicher und auch nicht wirklich erzogen ist. Sicherheit werden ihm die Grenzen geben, die der zukünftige Halter ihm setzen muss und an die er sich halten kann. Dabei ist Fingerspitzengefühl gefragt, damit Rambo auch Vertrauen aufbauen kann.

Er nimmt Futter recht sanft an und läßt sich auch gern kraulen. Was ihm Unbehagen bereitet, versucht er durch Bellen zu vertreiben, was ihm angesichts seiner Statur auch meistens leicht gelingt. Er zieht noch sehr an der Leine, bei der Kraft, die er hat, ist es momentan noch kein Leichtes mit ihm Gassizugehen. Bei Hundebegegnungen bleibt er meistens recht gelassen, er schaut nur interessiert mal rüber, durchaus bereit, sich auf das andere Ende der Leine zu verlassen. Man kann wohl davon ausgehen, dass er sich sehr eng an den Menschen bindet, der ihm Halt und Sicherheit geben kann. Auch Zuhause sollte man sofort klar machen, wer das Sagen hat, da er vermutlich Haus und Herrchen vehement verteidigen würde, dabei aber jede Menge Stress haben würde.

Rambo wird viel Auslauf und möglichst auch geistige Auslastung brauchen, Hundeschulbesuche wären ebenfalls sehr von Vorteil. Wer den Rüden übernehmen möchte, muss also nicht nur anfangs angemessen Zeit einplanen. Wir wissen noch nicht, ob er vielleicht auch Katzen mag, zu Kindern sollte Rambo nicht.

 

 

 

 

Rambo hat Paten, vielen Dank!!

Zur Beachtung: Rambo befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

Rocky (eingestellt 14. 10. 2013)

Rasse: Podengo portugues medio-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 19. Juni 2013

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Rocky hat im Gegensatz zu seinen Brüdern Rene und Romeo recht glattes Fell. Auch Rocky kommt nun langsam in seine Pubertät, aber er ist der eher ruhige, abwartende, fast schon souveräne Typ. Kommt man in seinen Zwinger, dann begrüßt er jeden, aber auf eine zurückhaltende Art. Genauso sanft nimmt er auch Futter an, über das er prima zu motivieren ist und dann auch schon sehr gut Blickkontakt hält. Aber auch über Stimme und Mimik kann man ihn so anspornen, dass er zeigt, dass doch Temperament in ihm ist. Da zeigt er an der Leine auch mal, dass er sehr gut springen kann. Vielleicht hätte er sogar an Agility oder anderen Hundesportarten Spaß. Futtersuche oder andere Suchspiele sind ebenfalls eine willkommene Abwechslung.

Er läuft schon recht gut an der Leine und zeigt draußen wenig Unsicherheiten. Rocky ist sehr bindungsbereit und vertraut dem Menschen. Das darf natürlich nie enttäuscht werden. Und so muss man ihm auf konsequente, aber ruhige und liebevolle Art noch alles beibringen. Dazu gehören fremde Situationen, das Autofahren, allein zu bleiben und auch Stubenreinheit etc. Da Rocky einen gewissen Jagdtrieb haben könnte, muss bei seiner Erziehung vor allem auf einen sehr guten Rückruf geachtet werden. Hier wäre der Besuch einer guten Hundeschule wichtig.

Rocky versteht sich mit anderen Hunden gut, könnte bestimmt auch noch an Katzen gewöhnt werden und passt auch in eine sportlich aktive Familie.

Romeo (eingestellt 14. 10. 2013)

Rasse: Podengo portugues medio-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 19. Juni 2013

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Romeo hat ähnlich viel Bart wie sein Bruder Rene, aber mehr Weiß an den Pfoten als Rene und Rocky. Wenn man alles richtig macht, wird Romeo zu einem wahren Traumhund heranwachsen, denn er ist grundsätzlich sehr interessiert an Menschen, wenn sie mit ihm kommunizieren. Umso mehr nimmt er dann auch von sich aus Blickkontakt auf und ist trotz Ablenkung auch schnell wieder bei der Sache. Dementsprechend lernt auch rasch und merkt, was man von ihm will. Für Führung ist er dankbar und nimmt diese gern an.

Er ist nicht sonderlich aufdringlich, springt einen eher verhalten an und wird es bald gar nicht mehr machen. Futter nimmt er sanft und ist auch darüber gut zu motivieren. Dazu mag er Streicheleinheiten und ist verschmust. An der Leine läuft er schon recht gut. Natürlich hat er die Nase öfter am Boden, aber man kann gut mit ihm arbeiten. Man sollte ihn oft suchen lassen, das wird ihm Spaß machen. Romeo braucht natürlich noch Erziehung, aber da er sensibel ist, sollte diese ohne zu großen Druck mit Konsequenz erfolgen. Ein ganz wichtiges Thema ist dabei natürlich der Rückruf, da er einen gewissen Jagdtrieb haben wird. Auch das Aufbauen des Alleinbleibens muss sorgfältig erfolgen.

Romeo paßt fast überall hin, wobei ein nicht allzu hektisches Zuhause seinem Naturell wohl am ehesten entsprechen wird. Er kommt mit allen anderen Hunden gut zurecht, hat bisher auch keine Vorbehalte gegenüber Kindern und man sollte dafür sorgen, dass dies auch so bleibt.

 Max (eingestellt 3. 11. 2013)

Rasse: Deutscher Schäferhund

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2011

Schulterhöhe: ca. 60 cm

Max kam zu uns, da seine Familie nicht mehr mit ihm zurecht kam. Er bekam dort viel Zuneigung, aber es wurde versäumt, den nötigen Respekt auch einzufordern. Die ersten Tage waren denn auch für Max und uns nicht so einfach, doch nun ist er merklich ruhiger geworden.

 

Als noch junger Rüde hat er natürlich viel Temperament und Energie und so durfte er erst einmal ordentlich mit unserer souveränen Gormita laufen und sich austoben. Dabei zeigt sich, dass er zwar mit Hunden gut auskommen kann, aber es fehlt ein wenig "Hündisch", da ist Gormita natürlich hilfreich.

 

 

 

 

An der kurzen Leine ist er anfangs immer noch etwas stürmisch, aber hier trägt der Stress im Tierheim wohl seinen Teil dazu bei. Ist er erst einmal draußen und wird an der Schleppleine geführt, läuft er ohne jegliches Ziehen. Gut ist auch, dass er einige Grundkommandos schon kennt, insbesondere der Rückruf funktioniert sehr gut. Hierauf kann man prima aufbauen, Max wäre z. Bsp. für Obedience bestens geeignet. 

 

Max ist sehr bindungsfähig, aber Interessenten sollten eine ruhige, klare und souveräne Führung übernehmen können. Dazu muss man ausreichend Zeit haben, um ein Powerpaket wie Max körperlich auslasten zu können, er braucht also viel Bewegung, aber auch geistige Förderung. Hier wären wieder die erwähnte Unterordnungsübungen sehr nützlich, da er das auch gerne macht. Ein Anfängerhund ist Max nicht, aber etwas für Menschen, die sein großes Potential erkennen und ausbauen können. Er wird dann ein anhänglicher, verschmuster und angenehmer Begleithund werden.

Zur Beachtung: Max befindet sich im Training, ein erstes Führen und Kennenlernen kann daher nur zusammen mit der Trainerin stattfinden.

 

 

 

 

Lucky (eingestellt 19.11.13)

Rasse: Berner Sennenhund-Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 55 cm

Der hübsche Rüde Lucky ist ein lieber, freundlicher und neugieriger Hundemann, der auch eine gehörige Portion Temperament besitzt. Leider hatte sein ehemaliges Herrchen nicht viel Zeit um sich ausreichend mit ihm zu beschäftigen, deshalb muss Lucky noch so einiges lernen, so z.Bsp. dass man keine Leute anspringt, auch wenn er es nur aus Freude heraus macht. Ebenso sollte man mit ihm die Grundkommandos oder an der Leine laufen erarbeiten, aber das dürfte nicht schwierig sein, denn Lucky ist sehr aufmerksam bei der Sache und froh, wenn man sich mit ihm beschäftigt.

Natürlich braucht er auch täglich seine körperliche Auslastung. Eine Hundeschule würde ihm da gut tun, ebenso hätte er sicherlich Spaß an Hundesport und anderen Aktivitäten. Im Auto mitzufahren kennt er bisher  nicht, das müsste man noch mit ihm üben, allerdings hat er die Fahrt zum Tierheim gut mitgemacht. Lucky verhält sich in der Wohnung  ruhig, ist brav, stubenrein, kann stundenweise alleine bleiben und macht auch nichts kaputt. Selbst beim Tierarzt-Check hat er sich von seiner besten Seite gezeigt und alles brav erduldet.

 

Wie er sich bei anderen Hunden verhält, müssen wir noch sehen, aber wenn er an den Zwingern im Tierheim vorbei läuft, verhält er sich bisher sehr ruhig und neutral. Bald werden wir mehr darüber berichten können.

Wer sich für Lucky interessiert, sollte also viel Zeit haben um sich ausreichend mit ihm beschäftigen zu können, auch ist seine Fellpflege etwas aufwendiger.

 

 

 

 

 

 Otto (eingestellt 19. 12. 2013)

Rasse: Spitz-Schnauzer-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 10. 2011

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Otto ein recht aufgeschlossener Hund, der in fremder Umgebung allerdings Unsicherheit zeigt. Andererseits ist er auch ein guter Schauspieler, der gelernt hat, dass man Menschen durch sein Verhalten beeinflussen kann, um zum Ziel zu gelangen. Er sucht aber eindeutig die Nähe von Menschen und orientiert sich auch gut an anderen Hunden, mit denen er gut auskommt, wenn er Zeit hat, sie kennenzulernen. An der Leine würde aber ein aufdringlicher Artgenosse dazu führen, dass er auch zur Gegenwehr ansetzt. Deshalb sollte man eine solche Situation erst gar nicht zulassen, Otto vielmehr ruhig, aber bestimmt und konsequent führen und auch zeigen, dass man ihn durchschaut hat.

Der Rüde ist also ein ganz aufgewecktes Kerlchen, das sehr anhänglich ist, aber dann auch die Tendenz zeigt, seine Menschen für sich zu beanspruchen. Er lernt schnell und daher sollte man von Anfang an klare Grenzen setzen und ihm deutlich machen, wer das Sagen hat. Dies hat sich leider als schwieriger heraus gestellt, als es sich anhört. Er war bereits zweimal in einer Familie mit Kindern und es stellte sich heraus, dass er mit der Situation überfordert ist, insbesondere, wenn immer wieder Fremde "sein" Reich betreten. Auch außerhalb des Hauses begann er dann manchmal, "seine" Menschen zu verteidigen. Leider können wir nur schwer herausfinden, woran er eine vermeintliche Bedrohung festmacht, da er im Tierheim weder früher noch jetzt ein derartiges Verhalten zeigt. Es ist eindeutig abhängig von der Zunahme der Bindung an Menschen. Und er bindet sich recht stark, ist dabei durchaus verschmust und liebenswert.

Am besten wäre es daher, wenn Otto zu einer Einzelperson oder einem Paar käme ohne Kinder, die aber dazu hundeerfahren sind und mit denen ein entsprechendes Training durchgeführt werden kann. Das würde bedeuten, dass man die auslösenden Momente anfangs meiden kann, damit man eine Verhaltensänderung aufbauen kann. Uns ist bewußt, dass dies Zeit erfordert und geduldige, nette Menschen mit Führungsqualitäten, die sich einer Herausforderung stellen wollen. Aber Otto hätte dieses Glück verdient, da sind sich alle einig, die ihn kennen.

Otto geht mit in die Gassigeherhundeschule, kennt bereits einigen Grundgehorsam und benimmt sich hier vorbildlich.

Otto hat eine Patin, vielen Dank dafür!!!!

Murmel (eingestellt 19. 12. 2013)

Rasse: Terrier- Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. Anfang 2008

Schulterhöhe: ca. 35-40 cm

Murmel kam zu uns, da sie aus persönlichen Gründen abgegeben werden mußte und auch über unsere Notfallseite sich niemand fand. Sie brauchte verständlicherweise nun doch einige Tage, um mit der neuen Situation zurechtzukommen und ließ anfangs niemanden an sich heran. Doch einer unserer ehrenamtlichen Helferinnen setzte sich einfach immer wieder zu ihr und siehe da, sie faßte Vertrauen. Mittlerweile hat sie schon zu mehreren Personen dieses Vertrauen, läßt sich anleinen, war schon unterwegs, sogar beim Tierarzt ohne Probleme und so geht es nun mit Riesenschritten voran. Allerdings....bisher ist sie ein Frauenhund. Männern traut sie noch nicht so über den Weg. Aber da wir sie jetzt öfter mit in den Aufenthaltsraum nehmen, gewöhnt sie sich sicher auch daran.

Aus ihrem bisherigen Leben ist bekannt, dass sie sehr verschmust ist, freundlich zu den Menschen, die sie kennt, was wir nur bestätigen können. Sie kommt mit Kindern gut zurecht und mit kleinen Hunden bzw. Rüden. Bei Hündinnen ist sie schon mal wählerisch. Sie kann gut allein bleiben und bellt nicht unnötig. Außerdem geht sie ganz prima an der Leine und auch der Rückruf soll ganz gut funktionieren, sobald eine entsprechende Bindung vorhanden ist.

Murmel braucht schon recht viel Bewegung, dazu wären Kopf- und Sucharbeit sehr willkommen, da sie die Nase sowieso viel am Boden hat. Überhaupt lernt sie recht schnell und so wären hier Menschen nötig, die einfühlsam sind, die ihr genügend Zeit geben (wie man sieht, gar nicht mal soviel) und die ihr vor allem Sicherheit geben, denn sie ist in fremden Situationen doch recht unsicher, aber bereit, sich auf ihren Menschen einzulassen und geführt zu werden. Ach ja, ganz wichtig, laute Geräusche und allgemein Krach stressen sie sehr, es sollte also in ihrem neuen Zuhause eher ruhig zugehen.

Mittlerweile hat Murmel gemerkt, dass man auch Männern trauen kann. Sie ist vorsichtig, aber bleibt recht entspannt.

 Mila ( eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Bracke (Mix?)

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. Juni 2012

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Mila wurde vor ca. einem Jahr von Tierschützern schwer verletzt aufgenommen, d.h. der rechte Vorder-und Hinterlauf war gebrochen, die Rute entzündet. Sie bekam ein gutes Zuhause, in dem sie medizinisch so gut versorgt wurde, dass sie nun wieder fröhlich spielen und laufen kann. Am rechten Vorderlauf sieht man noch eine leichte Fehlstellung.

Doch dann kam es zur Trennung und Mila hat dies nicht gut verkraftet, sie konnte nicht mehr gut allein bleiben. So nahm eine Pflegestelle sich ihrer an, doch auch hier zeigte sie dieses Problem und ein dazu kommender Trauerfall machte Milas weitere Pflege akut unmöglich.

Dabei ist Mila eigentlich ein Traumhund. Sie ist freundlich und kommt in der Regel auf alle Menschen sehr freundlich zu. Sie liebt es zu schmusen und schmiegt sich dann auch gleich an. Mila versteht sich mit allen Hunden, man muss ihr manchmal nur kurz Zeit geben, um diese kennenzulernen. Und....sie kennt und mag Kinder. Draußen spielt sie sehr ausgelassen und kann auch längere Strecken laufen, allerdings schont sie dann das rechte Vorderbein. Hier wäre auch durch gezielten Muskelaufbau noch eine Verbesserung zu erreichen.

Da Mila ein Jagdhund ist, braucht sie auch eine entsprechende Auslastung über Nasenarbeit. Im Rahmen ihrer noch nötigen Erziehung muss ein guter Rückruf aufgebaut werden. Aber Mila ist sehr intelligent und lernt schnell und ein Training mit ihr wird Spaß machen.

Im Haus ist sie ruhig, stubenrein sowieso, aber das Alleinbleibenkönnen muss sehr sorgfältig aufgebaut werden und dafür braucht Mila Menschen, die Zeit und Geduld haben und die über einen langen Zeitraum hinweg diese Stresssituation managen können. Denn wenn sie eine Bindung aufgebaut hat, kommen die Trennungsängste wieder. Hier wären wir natürlich gerne bereit, das Training zu begleiten.

Mimmi (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: folgt

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Mimmi ist eine hübsche, ausgeglichene und ruhige Hündin, die im Umgang mit anderen Hunden recht souverän ist. Sie ist lieb und verschmust und braucht nur wenig Zeit, bis sie vorsichtig herankommt und Kontakt aufnimmt, wenn man ihr fremd ist. Sie ist wunderbar leinenführig ebenso wie Cooper, man kann prima beide zusammen ausführen. Auch bei Hundebegegnungen an der Leine hat man keine Schwierigkeiten.

Sie hat kaum Jagdtrieb, fährt gut im Auto mit, kennt Grundkommandos und kann einige Zeit gut allein bleiben. Es wäre schon nötig, dass sie genügend Auslauf bekommt, man also ausreichend Zeit aufbringen kann auch für gelegentliche Fellpflege. Insgesamt ein sehr unkomplizierter Hund. Allerdings würden wir sie sehr gerne zusammen mit Cooper vermitteln, da sie ein Leben lang zusammen waren.

Cooper (eingestellt 6. 01. 2014)

Rasse: Schäferhund-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 2008

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Cooper ist ebenfalls ein sehr ruhiger Vertreter, der lieber nicht gern auffallen möchte. Er braucht wesentlich länger Zeit, um mit einem Fremden Kontakt aufzunehmen als seine Kumpeline Mimmi, mit der er immer zusammen war. An ihr orientiert er sich denn auch sehr stark. Ohne sie wirkt er recht hilflos und unsicher. Genau aus diesem Grund findet es er gar nicht gut, wenn selbstbewußte und aufdringliche Hunde einfach auf ihn zukommen. Er akzeptiert aber sofort, wenn man ihn abschottet und nimmt den Schutz dankbar an. Hebt man versehentlich rasch die Hand oder die Leine gerät über seinen Kopf, dann duckt er sich weg und er gibt sich auch eher unterwürfig. Dies muss nicht auf eine Mißhandlung hindeuten, es entspricht vielleicht auch einfach seinem ängstlichen Charakter. Im Umgang mit Cooper sind einfühlsame Menschen nötig, die ihn über Lob und Futter motivieren und bei denen er sich sicher fühlt. Dann wäre er auch allein zu vermitteln, aber wir würden viel lieber beide gemeinsam in ein neues Zuhause geben.

Ansonsten ist Cooper keinesfalls schwierig, er wird bestimmt eine gute Bindung aufbauen. Grundkommandos kennt er, man kann sie aber draußen kaum abrufen, wenn er zuviel Stress hat. Er ist leichtführig und nimmt auch Blickkontakt auf, man muss sich nur etwas mehr Mühe geben. Der Rüde ist sehr lieb, hat kaum Jagdtrieb, kennt das Autofahren und braucht nicht allzuviel Fellpflege. Das Alleinbleiben ist kein Problem, wenn Mimmi dabei ist, ggf. vielleicht auch ein anderer Hund. Als Einzelhund dürfte er allerdings anfangs Schwierigkeiten haben, jedenfalls sollte man hier ausreichend Trainingszeit einkalkulieren.  Ebenso natürlich für seine Auslastung.

 

 

 

 

 

 Calvin (eingestellt 9. 02. 2014)

Rasse: Bracken-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 3. 2012

Schulterhöhe: ca. 45 cm

Calvin ist ein sehr freundlicher und menschenbezogener Hund, der sofort ohne Vorbehalte auf alle Menschen zugeht. Dass er noch keine Erziehung hatte, merkt man sehr schnell, er zieht nämlich ganz ordentlich an der Leine, dabei die Nase immer am Boden. Zudem kommt er nicht so leicht zur Ruhe, was auch ein Ausdruck seiner Unsicherheit ist. Man muss ihn also sehr konsequent und mit viel Gelassenheit führen und das ist gar nicht so einfach. Aber er wird sicher schnell eine gute Bindung aufbauen und darüber kann man ihm dann alles leichter beibringen, zumal wenn man Leckerlis zur Hilfe nimmt. Damit kann man seine Aufmerksamkeit gut bekommen.

Calvin wird recht viel Auslauf brauchen. Damit allein ist es aber nicht getan, er braucht als Jagdhund auch Nasenarbeit um glücklich und zufrieden zu sein. Das bedeutet, dass man schon einige Zeit für den Hund aufbringen muss. Mit anderen Hunden versteht er sich ganz gut, allerdings kann er etwas aufdringlich sein, was nicht jeder Hund toleriert. Auch eine Familie, in der es nicht hektisch zugeht, wäre für Calvin denkbar. Streicheleinheiten mag er jedenfalls sehr. Ob er sich für Katzen interessiert, wissen wir nicht.

Es wäre schön, wenn sich ein Pate fände, der regelmäßig mit Calvin die Hundeschule besuchen würde.

 Penny (eingestellt 18. 2. 2014)

Rasse: Terrier-Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 03/13

Schulterhöhe: ca. 35 cm

Penny ist eine ganz liebe und verschmuste Hündin, wenn sie jemanden erst einmal kennt. Doch irgendwann in ihrem Leben muss sie gelernt habe, dass man Fremden besser erst einmal nicht traut. Wenn ein ihr Unbekannter also auf sie zugeht, sich womöglich noch vornüber beugt und sie aus Sicht des Hundes anstarrt, egal wie gut es gemeint ist, dann glaubt sie, angreifen zu müssen. Läßt man ihr aber Zeit und zwingt sie nicht in solche Situationen, dann nimmt sie Schutz dankbar an. Da Penny sehr aufgeweckt ist, wird ihre Unsicherheit bei geeignetem Training besser werden. Auch im häuslichen Umfeld muss man damit umgehen können und sie beispielsweise erst einmal bei Besuchern an die Leine nehmen. Doch, wie gesagt, das ist trainierbar.

Die hübsche Hündin läuft prima an der Leine und beherrscht schon Grundkommandos. Das andere Ende der Leine wird anfangs vorsichtig beäugt, dann nimmt sie aber gerne Futter an und sucht auch Blick- und Körperkontakt. Allen Hunden gegenüber ist sie sehr aufgeschlossen, sie spielt gern und ausgelassen, wobei Kontakte an der Leine ungünstig sind, was aber wohl eher an dem dazugehörigen Menschen liegt. In der Hundeschule gibt sie sich sehr eifrig und das Suchen macht ihr Spaß. Penny wird natürlich ihren Auslauf brauchen, aber Kopfarbeit sollte nicht fehlen. Vielleicht hilft ihr auch ein sicherer Ersthund, damit der tolle Hund so ganz zum Vorschein kommt, der sie ist.

Anka (eingestellt 26. 02. 2014)

Rasse: Englische Bulldogge

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 30 cm

Anka hat im Großen und Ganzen einen echten Bulldoggencharakter: wenn sie etwas nicht will, dann will sie es nicht, da kommt man nur mit Geduld weiter. Sie hat in jeder Beziehung eine hohe Reizschwelle. Und sie mag eigentlich andere Hunde, aber auch hier zeigt sie deutlich, wenn ihr etwas nicht paßt, z. Bsp. bei aufdringlichen Artgenossen. Sie hat noch ordentlich zuviel auf den Rippen, aber auch schon gut abgenommen. Das zeigt sich u.a. daran, dass sie immer weiter läuft, teilweise sogar richtig schnell sein kann und wieder angefangen hat zu spielen. Dazu braucht sie nur die richtige Motivation. Auch in Zukunft sollte man immer gut auf ihr Gewicht achten um möglichst lange einen gesunden Hund zu haben.

Das liebe Bulldoggenmädchen wurde zu Zuchtzwecken mißbraucht und so kannte sie nichts anderes als ihren bisherigen Zwinger. Das erklärt, warum sie anfangs doch etwas ängstlich war. Und man sollte dies auch berücksichtigen, wenn man ihr nun den Rest der Welt zeigen will. Da sollte man etwas behutsam sein. Mit Menschen hat sie aber überhaupt keine Probleme, sie liebt Zuwendung sehr und ist ein echter Knuddelhund, der keine aufwändigen Ansprüche stellt. Wer sich für Anka interessiert, sollte sich aber ausgiebig über die Besonderheiten dieser Rasse informieren. Echten Bullifans wächst sie jedenfalls schnell ans Herz.

Pia (vermittelt, eingestellt 26. 2. 2014)

Rasse: Französische Bulldogge

Geschlecht: Zwitter/Hündin

Alter: geb. 6. 2013

Schulterhöhe: 20 - 25 cm

Unser kleiner Wirbelwind wickelt sofort jeden um die Pfote, sie kommt freundlich auf alle Menschen zu und erwartet, gekrault zu werden. Und genau das passiert auch prompt, man kann gar nicht anders. An der Leine läuft sie ganz ordentlich mit und da sie so menschenbezogen ist, läßt sie einen kaum aus den Augen. Sie ist ganz unbefangen und hat vor nichts Angst. Zumindest dachten wir dies bis sich nun herausstellte, dass ihr große Hunde doch Furcht einflößen. In dieser Beziehung ist sie wahrscheinlich nicht sozialisiert worden, sie kennt größere Hunde schlichtweg nicht. Hier wäre es insbesondere für Pia. aber auch für ihre Menschen wichtig, dass man dies behutsam mit sehr ruhigen und netten, großen Artgenossen nachholt, soweit das geht.

Ansonsten ist Pia kein Hund, an dem man viel herumerziehen müßte, nur die üblichen Benimmregeln sollte sie schon einhalten können. Man muss und kann sie ruhig so nehmen, wie sie ist. Für Interessenten mit Kindern an dieser Stelle der eigentlich selbstverständliche Hinweis, dass Pia trotz aller Nettigkeit natürlich kein Spielzeug ist. Man sollte sich auch mit den Eigenheiten dieser Rasse vertraut machen. Schon wegen der kurzen Nase gibt es da doch so manches zu beachten.

Rudi (eingestellt 16. 3. 2014)

Rasse: Terrier- Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 3. 2013

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Rudi ist ein Hund, der sich am liebsten hinter seinen Menschen aufhält um nicht aufzufallen. Zumindest augenblicklich ist er recht unsicher und darauf muss man Rücksicht nehmen. Damit das aber nicht so bleibt, muss man sicher gezielt mit ihm trainieren und vor allem Selbstsicherheit an den Tag legen, was er dankbar annimmt. Er lebte bisher mit einem Kind und einem älteren Hund, mit dem er dann Auseinandersetzungen hatte, in einer Familie. Man entschloß sich, Rudi wegen der größeren Vermittlungschancen abzugeben. Bei uns hat er nun einen Rüden als Zwingergenossen dabei und er zeigt sich bisher auch mit allen anderen Hunden verträglich.So langsam wird er auch neugieriger, ruhig und zurückhaltend bleibt er trotzdem.

Anfangs muss man sich etwas Mühe geben, damit man seine Aufmerksamkeit bekommt. Doch wenn Leckerlis ins Spiel kommen, dann dauert es nicht lange und er kann sich wunderbar konzentrieren, wenn auch zunächst nur kurz. Das bedeutet also, dass man gut mit ihm arbeiten kann, was ihm auch sichtlich Spaß macht. Das ist wichtig, da noch etwas Grunderziehung nötig ist. Suchspiele macht er begeistert mit. Rudi sollte genügend Auslauf, aber auch geistige Beschäftigung bekommen, die so ganz nebenbei sein Selbstbewußtsein stärken werden. Er könnte  durchaus wieder in eine Familie, in der es aber eher ruhig zugeht, Kinder sollten besser schon älter sein.

 

 Ivy (eingestellt 23. 3. 2014)

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 1. 2013

Schulterhöhe: ca. 25 cm

Ivy ist schon eine recht selbstbewußte Hundedame, die draußen auch ordentlich markiert und sich nicht so leicht einschüchtern läßt. Das "sagt" sie auch allen Hunden, die ihr begegnen. Sie zieht ordentlich an der Leine und schnüffelt auch sehr viel, aber man kann hier gut durch Futter auf sie einwirken und hat dann sofort ihre Aufmerksamkeit. Wenn sie merkt, dass man sich mit ihr beschäftigen will, dann kann sie auch ohne Futter den Kontakt halten. Ivy hat einen großen Lernwillen, schnell hat sie begriffen, was man will. Leider würde sie auch sehr schnell merken, wenn man es nicht so ernst meint und sich nicht durchsetzen kann. Da könnte dann der Dackel in ihr die Oberhand gewinnen. Dazu ist es gar nicht so leicht, ihr zu widerstehen, auch das kriegt sie schnell raus.

Sie zeigt noch das sogenannte Spielbeißen, wenn sie aufgeregt ist und man sie zum Spielen auffordert. Deshalb ist sie momentan für kleine Kinder eher nicht geeignet, daran sollte auch unbedingt gearbeitet werden. Die Hündin reagiert auch auf Bewegungsreize recht stark, dürfte also einen gewissen Jagdtrieb haben. Deshalb sollte man auf keinen Fall mit ihr Bällchen spielen, das würde den Jagdtrieb nur fördern.

Ivy ist also ein Hund, den man noch erziehen muss, der aber sehr verschmust und lieb ist. Sie braucht relativ viel Auslauf und mag sicher auch Kopfarbeit sowie natürlich Suchspiele. Bisher verträgt sie sich mit anderen Hunden gut.

Sokrates (eingestellt 23. 3. 2014)

Rasse: Dackel-Mix

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. 15. 4. 2013

Schulterhöhe: ca. 20 cm

 Der kleine Hundemann ist sehr hektisch und aufgedreht wenn es nach draußen geht. Er kommt schwer zur Ruhe, zieht stark vorneweg und er versucht, alles im Auge zu behalten. Er wirkt recht unsicher bei allem, was er nicht kennt und das ist eine Menge. Er springt so schon an der Leine wie ein Flummi, aber wenn er panisch würde z. Bsp. bei fremden Geräuschen, könnte er sich aus dem Halsband herausziehen, wenn es nicht eng genug anliegt. Das alles bedeutet, das Sokrates ein klare Führung braucht von Menschen, die erkennen können, wann er zu gestresst ist und entsprechend reagieren können. Er sollte Zeit bekommen, alles in Ruhe zu erkunden, damit er allmählich selbstsicherer werden kann. Ein netter und souveränder Ersthund könnte sicher hilfreich sein.

In seinem zukünftigen Haushalt wäre es daher gut, wenn es ruhiger zugeht, kleine Kinder, die das ängstliche Wesen des Hundes nicht einordnen können, wären da nicht geeignet. Sokrates ist ziemlich verfressen, das ist von Vorteil, weil man ihn gut für jeden kleinen Fortschritt belohnen kann. Bei ihm sollte regelmäßig Fellpflege auf dem Programm stehen. Mit anderen Hunden hat er keine Probleme, sie sollten nur nicht zu aufdringlich sein. Man kann sich auch vorstellen, dass er Katzen akzeptiert. Ansonsten braucht er noch ein wenig Grunderziehung. Er wird sicher anhänglich werden und ein eher ruhiger Hausgenosse.

Leikos (eingestellt 23. 3. 2014)

Rasse: Malinois- Mix

Geschlecht: Rüde

Alter:

Schulterhöhe:

Kayla (eingestellt 23. 3. 2014)

Rasse: Appenzeller

Geschlecht: Hündin

Alter:

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Lasko (eingestellt 23.3. 2014)

Rasse: Appenzeller

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 2009

Schulterhöhe: ca. 50 cm

Merino (eingestellt 23.3. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Rüde, kastriert

Alter: geb. März 2013

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Schon wenn man Merino anleinen will, beginnt er sehr aufgeregt und hektisch hochzusteigen und springt umher. Das geht draußen so weiter, wobei er dann auch entsprechend zieht und entgegen kommende Hunde werden erst einmal grundsätzlich angeknurrt und angebellt. Und all das nur, weil Merino eigentlich sehr unsicher ist. Der Mensch, der ihn an die Leine nimmt, darf sich davon nicht beirren lassen, muss ruhig und bestimmt bleiben und die anfangs kurzen Momente der Ruhe beloben. Dann kommt die andere Seite in Merino zum Vorschein, er kann an lockerer Leine sehr gut folgen, orientiert sich mehr und mehr am Menschen und genießt auch Streicheleinheiten und Zuwendung. Trotz allem Anschein ist er kein Rabauke, er weiß nur nicht, wie er es anders und besser machen könnte. Das ist die Erziehung, die er noch braucht, Strenge ist dafür gar nicht nötig. Der Stresspegel wird bei dem Rüden dann auch merklich sinken, er wird ruhiger werden.

Er ist sehr verschmust, Futter nimmt er ganz vorsichtig und zart, nicht fordernd. Dennoch wäre er nicht unbedingt in einer Familie mit Kindern gut aufgehoben, sondern in einer eher reizlosen, ruhigen Umgebung, von der aus er mit seinen Leuten alles Neue in Ruhe und dosiert kennen lernen kann. Diese müssen auch bereit sein, mit ihm an seinem Verhalten  zu arbeiten, was wir unterstützen würden. Dazu wird ein gutes Pensum an körperlicher Auslastung brauchen ohne dies zu übertreiben, Konzentrationsübungen und Nasenarbeit sind ebenfalls hilfreich. Wer sich dieser Aufgabe stellen möchte, der wird einen ganz wunderbaren und anhänglichen Hundepartner bekommen, das haben wir bei vergleichbaren Hundetypen früher schon oft erlebt.

Ein Pate, der bei uns regelmäßig mit Merino trainiert, wäre sehr wertvoll.

Isabel (eingestellt 23.3. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. März 2013

Schulterhöhe: ca. 35 - 40 cm

Obwohl sie noch sehr jung ist, macht sie einen wesentlich reiferen Eindruck. Man merkt ihr keine großen Unsicherheiten an, sie geht auch mit fremden Situationen sehr ruhig um und ist scheinbar sehr gelassen. Untypisch ist, dass sie nicht spielt, zumindest nicht draußen, dafür markiert sie sehr viel. Im Zwinger, d. h in bekannter Umgebung ist sie schon ausgelassener. Isabel ist am Menschen eigentlich sehr interessiert und läßt sich gern kraulen. Die Nase ist allerdings sehr viel am Boden und dann ist es auch nicht einfach, ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Selbst mit Futter hat man nicht immer Erfolg. Bei schnellen Bewegungen ist sie sofort hellwach, schafft es aber trotzdem, locker an der Leine zu bleiben. Man sollte aber trotzdem nicht Bällchenspiele den vorhandenen Jagdtrieb fördern.

Isabel könnte man sich z. Bsp. in einer Familie mit Kindern vorstellen, sie könnte ebenso zu anderen Hunden, ob sie mit Katzen zurecht köme ist fraglich.

 Canon (vermittelt, eingestellt 2. 04. 2014)

Rasse: Retriever-Collie-Mix

Geschlecht: Rüde

Alter: geb. 1. 6. 2013

Schulterhöhe: momentan 50 cm, zu erwarten ca. 60 - 65 cm

Canon ist ein wunderschöner, sanfter Riese, der noch zulegen wird. Momentan ist er recht leichtführig, sanft im Umgang, aber eben noch unerzogen. So springt er gerne Leute an, was natürlich später ein richtiges Problem werden kann. Anfangs nimmt er wenig Kontakt von sich aus auf, mit Hilfe von Leckerlis geht es aber schon gleich besser. Und wenn er erst einmal eine Idee davon hat, dass man interessante Dinge mit dem anderen Ende der Leine erleben kann, dann zeigt er sich auch interessierter. Bisher ist kein Jagdtrieb erkennbar, aber er sucht gerne. Das könnte man zusätzlich zu der erforderlichen körperlichen Auslastung nutzen. Andere Hunde, fremde Geräusche oder Situationen nimmt er relativ gelassen hin. Sollte er Stress haben, dann zieht er sich eher zurück.

Canon ist ein rundum unkomplizierter Hund, der aber seiner Größen wegen noch eine sehr gute Erziehung braucht. Kleine Kinder wären nicht geeignet in seinem Umfeld, er würde sie umwerfen. Aber sonst eignet er sich durchaus als Familienhund, auch als Zweithund, da er mit jedem bisher auskommt. Wahrscheinlich könnte er auch zu Katzen, da er ein eher ruhiges Temperament hat.

 Blanka (eingestellt 2. 04. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 4. 2010

Schulterhöhe: ca. 40 cm

Blanka hat erst einmal Zeit gebraucht, um anzukommen und Vertrauen zu fassen. Mittlerweile freut sie sich, wenn ihr bekannte Personen den Zwinger betreten, läßt sich gut anleinen und gerne kraulen. Doch draußen sieht man ihr sofort ihre große Unsicherheit wieder an, sie kennt entweder wenig oder hat schlechte Erfahrungen gemacht. Sie gehört zu den Hunden, die schon durch ein Geräusch in Panik geraten können und sich dann aus dem Halsband ziehen. Deshalb muss man im Moment noch große Vorsicht walten lassen und sehr ruhig mit ihr umgehen.

Zum Glück ist sie aber sehr interessiert am Menschen, sanft und sie sucht auch die Nähe. So ist es nur ein Frage der Zeit, bis sie durch geeignete Maßnahmen wieder an Selbstvertrauen und Sicherheit gewinnt. Dazu sollte man selbst recht bestimmt auftreten, sonst würde man ihr Verhalten noch fördern. Wenn man ihr enge Grenzen setzt, wird sie sich daran gut orientieren können, das wäre auch hilfreich. Handfütterung etc. würde die Bindung fördern, ein souveräner Ersthund ist ihr bestimmt auch willkommen. Blanka ist allenfalls für eine ruhige Familie mit größeren Kindern geeignet, mit Katzen könnte sie vermutlich klarkommen.

 Gabby (eingestellt 2. 04. 2014)

Rasse: Pekingesen-Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 3. 2010

Schulterhöhe: ca. 30 cm

 

 

Gina (darf bald in ihr neues Zuhause, eingestellt 2. 04. 2014)

Rasse: Pekingesen-Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 22. 2013

Schulterhöhe: ca. 30 cm

 

 

Hylie (eingestellt 2. 04. 2014)

Rasse: Pinscher-Mix

Geschlecht: Hündin

Alter: geb. 11. 2013

Schulterhöhe: ca. 30 cm

 

 

 

 

 

 Prinzesschen (eingestellt 6. 4. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Alter: geb. 3. 2013

Schulterhöhe ca. 40 cm

So lieb, wie sie auf dem Bild guckt, ist sie auch. Sie muss nur erst Vertrauen fassen, da sie nicht viel kennt. Aber wie man ebenfalls sehen kann, dauert es nicht lange und dann kommt ein fröhlicher und verspielter Hund zum Vorschein. Unser Prinzesschen muss noch eine Menge lernen, aber mit Geduld und Liebe sowie Leckerlis wird das recht schnell gehen. Da für sie alles neu ist, sollte ihr zukünftiger Besitzer alles langsam angehen lassen und sie nicht überfordern. Dazu gehört auch das Alleinbleiben müssen, im Auto mitfahren können, ev. ist sogar Stubenreinheit noch ein Thema. Vorbeifahrende Autos, Motorräder u.a. machen ihr noch deutlich sichtbar Angst. Dies muss auch bedacht werden, wenn Kinder in der Familie wären, die das verstehen können müssen. Vielleicht könnte man sie sogar mit Katzen noch zusammen bringen, andere Hunde sind, soweit wir hier sehen, kein Problem.

Prinzesschen wird ordentlich Auslauf benötigen, vielleicht bringt sie auch eine Portion mehr Jagdtrieb mit als jedernormale Hund, das ist momentan noch nicht erkennbar. Auf jeden Fall sollte man viel Wert auf einen guten Rückruf legen. Die Fellpflege ist dagegen unproblematisch.

Lassy (eingestellt 6. 4. 2014)

Rasse: Mischling

Geschlecht: Hündin, kastriert

Aletr: geb. 3. 2014

Schulterhöhe: ca. 40 cm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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